In Luxemburg

28. Mai 2020 16:30; Akt: 28.05.2020 17:09 Print

So reagiert der Findel auf das Coronavirus

LUXEMBURG – Der Flughafen Findel hat zahlreiche Vorkehrungen getroffen, um die Flüge wieder aufnehmen und die Reisenden wieder willkommen heißen zu können.

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Der Luxemburger Flughafen erwacht am Freitag mit der Wiederaufnahme der Flüge von Luxair aus seinem Dornröschenschlaf. Für alle im Alter über sechs Jahren herrscht Maskenpflicht, Markierungen am Boden und an den Wartebänken regeln den Sicherheitsabstand, dazu akustische Erinnerung an die neuen Spielregeln, die das Coronavirus verlangt: Die Betreibergesellschaft des Flughafens LuxAirport hat sich nach eigenen Angaben «Industriestandards» zur Eindämmung des Virus auferlegt.

Den Check-in «sollte man am besten online vornehmen», rät René Steinhaus, Generaldirektor von LuxAirport. Die Check-in-Automaten bleiben zugänglich, daneben wird Desinfektionsmittel bereitgestellt. 50 solcher Geräte sind über den gesamten Flughafen verteilt. Die Schalter werden durch Plexiglaswände voneinander abgetrennt. «Sie werden entsprechend der Anzahl der Kunden geöffnet, um die Warteschlangen zu verkleinern», sagt Steinhaus.

Testgutschein für Rückreisende

Vor der Sicherheitskontrolle müssen die Passagiere ein wichtiges Dokument vorlegen, das vor Ort bereitliegt oder heruntergeladen werden kann. Es enthält vier Fragen im Zusammenhang mit dem Coronavirus, die die Luxair-Passagiere beantworten müssen. Sollte man beispielsweise Kontakt zu einem Infizierten gehabt haben, wird der Zutritt in das Flugzeug verweigert. «Die anderen Gesellschaften werden wahrscheinlich das gleiche tun, wenn sie ihre Flüge ab Mitte Juni wieder aufnehmen.»

Die Behälter an der Sicherheitskontrolle, in die die persönlichen Gegenstände kommen, werden nach jedem Passagier desinfiziert. Die Flugtickets und die Ausweise werden kontaktlos überprüft. Die Gepäckaufgabe wird ebenfalls geregelt, um größere Ansammlungen zu verhindern. Rückreisende erhalten zudem einen Gutschein, um sich in Luxemburg auf das Virus testen zu lassen.

(Mathieu Vacon/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Julie am 31.05.2020 09:36 Report Diesen Beitrag melden

    ...andere haben es schon gesagt : Rückkehrer aus der Lombardei (und anderen Hotspots) wurden vor Monaten nicht in Quarantäne geschickt ? in der USA haben Wissenschaftler ausgerechnet dass eine Woche früher shutdown 35.000 Tote weniger ergeben hätten, vielleicht wären bei uns auch 50 Tote weniger. Jetzt gerade passiert der nächste Fehler, bei soviel Öffnung braucht es unbedingt eine App ! was kommt eher die App oder der nächste shutdown ? eine Nachverfolgung über Telefon und Listen ist extrem aufwendig und zu langsam, in Deutschland hat man das bereits erkannt, Datenschutz? wann war das?

  • nordsprotte am 06.07.2020 07:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ausser vielleicht Asthma Patienten: wer kann sich weigern, eine Maske zu tragen. Grundloses Ablehnung kann ich nicht nachvollziehen. So ein Passagier gehört am Boden zu bleiben.

Die neusten Leser-Kommentare

  • nordsprotte am 06.07.2020 07:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ausser vielleicht Asthma Patienten: wer kann sich weigern, eine Maske zu tragen. Grundloses Ablehnung kann ich nicht nachvollziehen. So ein Passagier gehört am Boden zu bleiben.

  • Julie am 31.05.2020 09:36 Report Diesen Beitrag melden

    ...andere haben es schon gesagt : Rückkehrer aus der Lombardei (und anderen Hotspots) wurden vor Monaten nicht in Quarantäne geschickt ? in der USA haben Wissenschaftler ausgerechnet dass eine Woche früher shutdown 35.000 Tote weniger ergeben hätten, vielleicht wären bei uns auch 50 Tote weniger. Jetzt gerade passiert der nächste Fehler, bei soviel Öffnung braucht es unbedingt eine App ! was kommt eher die App oder der nächste shutdown ? eine Nachverfolgung über Telefon und Listen ist extrem aufwendig und zu langsam, in Deutschland hat man das bereits erkannt, Datenschutz? wann war das?