Unter vier Minuten

22. Mai 2018 14:19; Akt: 23.05.2018 07:42 Print

So schnell reagiert der Luxemburger Rettungsdienst

LUXEMBURG – Das Warten auf Rettungskräfte oder die Polizei nach einem Unfall scheint immer eine Ewigkeit zu dauern. Dabei brauchen die Helfer meist gar nicht so lange.

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Einsatzkräfte von Rettungsdiensten, der Polizei oder der Feuerwehr sind nach durchschnittlich 3 Minuten 45 am Ort des Geschehens. (Bild: Editpress)

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«Es gibt keine Rechtsgrundlage für die Zeit, in der Rettungsdienste nach einem Notruf eingreifen müssen», sagt Cedric Gantzer, Kommunikationsbeauftragter des Service de Secours. Dasselbe gilt für die Police Grand-Ducale. «Kein Gesetz verlangt, dass eine Patrouille ein bestimmtes Zeitfenster einhalten muss», sagt Pascal Peters, Stellvertretender Einsatzleiter.

Während die durchschnittliche Wartezeit nach Anruf der 112 sechs Sekunden beträgt, «dauert es im Durchschnitt 3:45 Minuten zwischen eingehendem Anruf und Eintreffen vor Ort», sagt Gantzer. «Sobald der Anruf in der Zentrale eingeht, wird eine Streife informiert», so Peters. Wird eine Rettungsgasse gebildet und erhalten die Einsatzkräfte präzise Informationen, kann es sogar schneller gehen.

Was die Entfernung vom Ort des Geschehens betrifft, ist das Prinzip klar: «Je nach Verfügbarkeit werden die nächsten Beamten verständigt. Wer gerade beschäftigt ist, kann in einem dringenden Fall woanders hingeschickt werden», sagt Peters. Obwohl die Polizei im Wesentlichen aus Fachleuten besteht, sind die Rettungsdienste auf 4000 Freiwillige im ganzen Land angewiesen. Sobald die Alarmierung erfolgt ist, müssen sie zur Zentrale fahren und ausgerüstet werden, bevor sie sich zum Unfallort aufmachen können.

(Pierre François/L'essentiel)

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