Aus Luxemburg

17. Juni 2019 18:35; Akt: 17.06.2019 19:39 Print

So soll die Polizei verstärkt werden

LUXEMBURG – Die Vereinbarung ist am Montagabend einstimmig angenommen worden: Für die Polizei soll es in Zukunft mehr Bereitschaftsboni und Einstellungszusagen geben.

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Die Vereinbarung wurde am Montag von politischen und gewerkschaftlichen Führungskräften vorgestellt.

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Nach mehrwöchigen Diskussionen wurde zwischen der Regierung und der Gewerkschaft der großherzoglichen Polizei (SNPG) eine Einigung erzielt. Das Ergebnis der Verhandlungen, das am Montagabend vorgestellt wurde, muss nun die Themen Überstunden und Personalfragen lösen. Während die SNPG Dienste anprangerte, die bis zu 17 Stunden dauern könnten, soll ein Rahmen geschaffen werden, der insbesondere «Ausnahmen» von Polizeieinsätzen vorsieht.

Mehr Ruhezeiten

Bereitschaftsboni, bei Veranstaltungen oder zu Hause, erhöhen sich. Die Überschreitung der gesetzlichen Arbeitszeit wird besser überwacht und die Ausgleichsruhezeiten angepasst. «Die Polizei hat Einschränkungen, die es ihnen nicht erlauben, sich im gleichen Rahmen wie andere Verwaltungen zu bewegen. Der Rahmen für diese Ausnahmeregelungen ist gut definiert», erklärt François Bausch, Minister für Heimatschutz, der bestätigt, dass «lange Diskussionen» ermöglicht haben, diese Einigung zu erzielen.

Dreijahresplan für Personalplanung

Ein weiterer Punkt, der diskutiert wurde, war der Personalmangel, der die ordnungsgemäße Durchführung von Polizeieinsätzen gefährdet. Am Montag kündigten die Abteilungen Innere Sicherheit und Öffentlicher Dienst «einen Dreijahresplan an, der es ermöglichen wird, beschleunigte und umfangreiche Einstellungen vorzunehmen, um den Personalmangel sehr schnell auszugleichen».

«Wir sind sehr zufrieden»

Die Zahl der offenen Stellen werde im Laufe des Sommers aktualisiert sein und der Plan für 2020-2023 werde erstellt, der in den nächsten Entwurf des Staatshaushalts integriert wird. «Wir sind sehr zufrieden mit der Vereinbarung, sie ist sehr wichtig für das Funktionieren der Polizei. Wenn unsere Beamten mehr Stunden arbeiten müssen und weniger Ruhephasen haben, brauchten wir eine entsprechende Vergütung, die diese Vereinbarung berücksichtigt», sagte Pascal Ricquier, Präsident der Polizeigewerkschaft, am Ende der Präsentation.

(nc/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Der Tippgeber am 18.06.2019 02:44 Report Diesen Beitrag melden

    Wie wäre es denn mal, mit etwas mehr Initiative zur Vorsorge und Kontrollfahrten zur Verhinderung von Einbrüchen? Anstelle von so ziemlich sinnlosen und verärgernden Geschwindigkeitskontrollen? Wer schneller fahren will fährt eh schneller, spätestens nach einer entsprechenden Kontrollen. Welcher Depp hat denn heutzutage keinen Radarwarner mehr.... Macht doch mal was, das dem Bürger hilft, anstatt ihn zu bestrafen... Würde dem Ansehen der Polizei sehr hilfreich sein ...

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Der Tippgeber am 18.06.2019 02:44 Report Diesen Beitrag melden

    Wie wäre es denn mal, mit etwas mehr Initiative zur Vorsorge und Kontrollfahrten zur Verhinderung von Einbrüchen? Anstelle von so ziemlich sinnlosen und verärgernden Geschwindigkeitskontrollen? Wer schneller fahren will fährt eh schneller, spätestens nach einer entsprechenden Kontrollen. Welcher Depp hat denn heutzutage keinen Radarwarner mehr.... Macht doch mal was, das dem Bürger hilft, anstatt ihn zu bestrafen... Würde dem Ansehen der Polizei sehr hilfreich sein ...

    • Fonsi am 18.06.2019 16:10 Report Diesen Beitrag melden

      Wer einbrechen will bricht eh ein, spätestens nach der Kontrollfahrt. Das ist Ihre Logik. Und was würde dem Bürger helfen ? Ihn rasen lassen bis er tot ist ? Habe schon bessere Tipps gelesen.

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