In Luxemburg

20. Januar 2019 13:00; Akt: 20.01.2019 19:00 Print

So verreisen Luxemburger sicher ins Ausland

LUXEMBURG – Wer seinen Auslandsaufenthalt beim MAEE anmeldet, erhält nicht nur nützliche Informationen über das Reiseziel. Er wird auch bei einem Notfall schneller kontaktiert.

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Viele Personen ließen sich anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft beim MAEE registrieren. (Bild: AFP)

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Wenn Luxemburger Reisende im Ausland in eine Notfallsituation geraten, ist die nationale Gesundheitskasse CNS nicht die einzige Behörde, die benachrichtigt werden kann. «Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es zu Unannehmlichkeiten kommt», sagt MAEE-Sprecher Thomas Barbancey. Seit etwa einem Jahr besteht die Möglichkeit, seinen Aufenthalt beim Ministerium für auswärtige und europäische Angelegenheiten MAEE (Lëtzebuerger am Ausland LAMA) zu melden. Vorgehensweise und Details dazu finden Sie unter .

Die Meldung eines Auslandsaufenthaltes kann in mehrerlei Hinsicht nützlich sein: gemeldete Personen erhalten vom MAEE praktische Informationen über das Land, in das sie reisen wollen sowie ein Email, mit den Adressen der luxemburgischen diplomatischen und konsularischen Vertretungen.

«Viele meldeten sich anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft an»

Bei Not- oder Krisenfällen, wie Naturkatastrophen oder Terroranschlägen in dem Land, in dem sich eine registrierte Person befindet, verfügen das MAEE sowie die in diesem Land befindlichen diplomatischen und konsularischne Vertretungen über ihre Daten und können sie so leichter kontaktieren, um ihnen Anweisungen zukommen zu lassen.

Zudem ermöglicht eine Registrierung beim MAEE, die genaue Anzahl der Luxemburger Staatsangehörigen zu kennen, die sich zu einem bestimmten Zeitpunkt in einem bestimmten Land befinden und sie gegebenfalls in Sicherheit bringen zu können. Seit der Einführung dieser Dienstleistung haben sich bereits 400 Personen beim MAEE gemeldet. «Viele hatten sich anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft registrieren lassen. Andere waren während des Tropensturms «Pabuk» nach Thailand gereist.

(Gaël Padiou/L'essentiel)

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