In Luxemburg

04. Dezember 2018 08:56; Akt: 04.12.2018 09:01 Print

So wird die Post mit dem Paket-​​Wahnsinn fertig

LUXEMBURG – Das Paketgeschäft der Post läuft vor Weihnachten auf Hochtouren. Im Sortierzentrum Bettemburg bereitet man sich auf eine neuerliche Herkulesaufgabe vor.

storybild

Im Postversandzentrum Bettemburg laufen die Maschinen im Dezember ständig auf Hochtouren. (Bild: Editpress/Isabella Finzi)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Stress pur für die Mitarbeiter der Luxemburger Post: In der Weihnachtszeit müssen sie noch mehr Pakete als üblich durch die Gegend fahren und an der Haustür abliefern. Das Geschäft im Online-Handel boomt – schon zum «Black Friday» (23. November) und dem Nikolaustag (6. Dezember) ließen viele Konsumenten die Kreditkarten glühen. Den Höhepunkt erreicht der Paket-Wahnsinn dann kurz vor Heiligabend – dann, wenn die «Last-Minute-Shopper» zuschlagen.

Der wichtigste Gesprächspartner der Post vor Weihnachten ist der Internet-Riese Amazon. «Sie sagen uns, mit welchem Paketvolumen sie im Dezember rechnen und wir sehen dann, wie wir unsere Kapazitäten entsprechend anpassen können», sagt Angelo Piras, Abteilungsleiter im Sortierzentrum der Post in Betttemburg. In der beeindruckenden Anlage sollen allein diesen Monat rund 400.000 Pakete abgefertigt werden, voriges Jahr waren es noch 326.000.

Keine Sonntagszustellungen

Um dem Pakete-Irrsinn vor Weihnachten Herr zu werden, können Mitarbeiter des Sortierzentrums nur in kleinen Grüppchen Pause machen. Ansonsten würden die Maschinen stillstehen. Die 220 Beschäftigten werden im Dezember durch Zeit- beziehungsweise Leiharbeiter verstärkt. Die Tochtergesellschaft Michel Greco, die 70 Prozent der Pakete zustellt, schickt in den Wochen vor Jahresende jeden Tag 120 Paketfahrer auf die Straße. In normalen Betriebszeiten sind es 80.

Im Gegensatz zu den vergangenen drei Jahren wird es vor Weihnachten 2018 keine Sonntagszustellungen geben. «Die Rückmeldungen der Kunden waren nicht unbedingt positiv und jetzt, da wir besser organisiert sind, brauchen wir dieses ‹Entlastungsventil› nicht mehr», sagt Angelo Piras.

(Mathieu Vacon/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.