In Luxemburg

14. März 2018 17:25; Akt: 14.03.2018 17:55 Print

Sozialwohnungs-​​Agentur stößt an Belastungsgrenze

LUXEMBURG – Immer mehr Menschen werden bei der AIS untergebracht, die bedürftigen Menschen hilft, eine Wohnung zu finden.

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Insgesamt leben im März 2017 1425 Personen in Wohnungen der AIS. (Bild: AFP)

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Die Agence Immobilière Sociale (AIS) setzt sich dafür ein, dass Geringverdiener eine Wohnung bekommen. Jetzt kämpft die Organisation darum mit der Nachfrage Schritt zu halten. Die Zahl der Personen, die über AIS mieten, stieg von 302 im Oktober 2012 auf 1425 im März 2017. Das sei ein Anstieg von 372 Prozent, sagten am Mittwoch die Minister Corinne Cahen (DP) und Marc Hansen (LSAP) in Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage des Abgeordneten Marc Spautz (CSV).

AIS, das mit 51 sozialen Diensten im Land zusammenarbeitet, stellt Wohnungen für Menschen mit niedrigem Einkommen für bis zu drei Jahre zur Verfügung. Ziel ist es, bedürftige Menschen zu integrieren, indem man ihnen eine an ihre Situation angepasste Unterkunft anbietet.

Dieser Anstieg der Nachfrage erkläre sich zum einen durch die «aktivere Förderung der Agentur», erklärte ein Sprecher des Ministeriums für Integration auf Nachfrage von L'essentiel. Zum anderen habe die Entwicklung von AIS die Kommunen dazu veranlasst, «mehr Verträge abzuschließen», was dazu geführt habe, dass bei der AIS «neue Gelder oder zusätzliche Unterkünfte zur Verfügung stehen». Durch die höhere Nachfrage stoßen einige soziale Dienste, die mit der Organisation zusammenarbeiten – einschließlich des sozialen Unterstützungsdienstes Ligue Médicosociale – an die Belastungsgrenze.

(jg/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jean Claude Kluncker am 14.03.2018 18:57 Report Diesen Beitrag melden

    Wat interesseiert dat dann eis Politiker? Dën Bëttel, vërdengt 16000€ pro Mount wann ëch richtëg informéiert sin, dann huet een och aaner Problemer. Mein Virschlo as, maat dach eng Petitioun dat d'Politiker héi am Land just nach dën Mindestloun kréien sollen, dann gesidd dir mol wéi schnell se mierken dat et eng Frechhet as den Wuert "Mindest" an den Mond ze huelen bei denen Preiser um Marché an wei schnell sie eng Leisung fanne. Vir Lëtzebuerg ze schaffen as souwieso eng Éier, dën Mindestloun geht vollkommen duer, an wann Sie nët wëllen, mir fannen genug aner qualifizéiert Leit vir den Job

  • lycosnet am 15.03.2018 09:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mit Sozialwohnungen werden die Probleme nur verlagert. Die eigentliche Probleme werden nicht gelōst und sind auch nicht mehr zu lōsen. Das Eigenkapital des aktuellen Mittelstands verschwindet fūr unsere Kinder und es wird einen neuen Mittelstand geben. Ein Mittelstand der mehr Geld hat, aber wo die Kinder der aktuellen Generation nicht mehr teilnehmen werden

  • irgendeen am 15.03.2018 10:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gleich muss jiddereen sou ufroen machen. Vir vermieter geet et net mei duer dass een d‘Suen pünktlech bezillt, se verlaangen elo dass een opmannst 3 mol souvill verdengt! Mir schwetzen vun engem 40m2 Studio deen 900€ den mount kascht. Dass sou praktiken erlaabt sin beweist dass eis Politiker sech nemmen op eis käschten täschen voll stopfen an mir hinnen egal sin! Gett zeit dass doudesstroof vir dei agefouert gett! Geet en politiker geint interesse vum vollek gett en hin geriicht! Sou gin se villait motiveiert mol ze schaffen! An wann et keen gesetz gett muss vollek aktiv gin an dei Säck do uewen lynchen!

Die neusten Leser-Kommentare

  • irgendeen am 15.03.2018 10:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gleich muss jiddereen sou ufroen machen. Vir vermieter geet et net mei duer dass een d‘Suen pünktlech bezillt, se verlaangen elo dass een opmannst 3 mol souvill verdengt! Mir schwetzen vun engem 40m2 Studio deen 900€ den mount kascht. Dass sou praktiken erlaabt sin beweist dass eis Politiker sech nemmen op eis käschten täschen voll stopfen an mir hinnen egal sin! Gett zeit dass doudesstroof vir dei agefouert gett! Geet en politiker geint interesse vum vollek gett en hin geriicht! Sou gin se villait motiveiert mol ze schaffen! An wann et keen gesetz gett muss vollek aktiv gin an dei Säck do uewen lynchen!

  • Arm am 15.03.2018 10:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jean Claude de Bettel kit der 24000€ pro Mount

  • lycosnet am 15.03.2018 09:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mit Sozialwohnungen werden die Probleme nur verlagert. Die eigentliche Probleme werden nicht gelōst und sind auch nicht mehr zu lōsen. Das Eigenkapital des aktuellen Mittelstands verschwindet fūr unsere Kinder und es wird einen neuen Mittelstand geben. Ein Mittelstand der mehr Geld hat, aber wo die Kinder der aktuellen Generation nicht mehr teilnehmen werden

  • Jean Claude Kluncker am 14.03.2018 18:57 Report Diesen Beitrag melden

    Wat interesseiert dat dann eis Politiker? Dën Bëttel, vërdengt 16000€ pro Mount wann ëch richtëg informéiert sin, dann huet een och aaner Problemer. Mein Virschlo as, maat dach eng Petitioun dat d'Politiker héi am Land just nach dën Mindestloun kréien sollen, dann gesidd dir mol wéi schnell se mierken dat et eng Frechhet as den Wuert "Mindest" an den Mond ze huelen bei denen Preiser um Marché an wei schnell sie eng Leisung fanne. Vir Lëtzebuerg ze schaffen as souwieso eng Éier, dën Mindestloun geht vollkommen duer, an wann Sie nët wëllen, mir fannen genug aner qualifizéiert Leit vir den Job

  • Lucas am 14.03.2018 18:25 Report Diesen Beitrag melden

    Die Migration trägt doch bestimmt ihren Beitrag dazu bei, dass das Bedürfnis dermaßen steigt. Oder?