Führerschein in Luxemburg

03. Dezember 2020 08:56; Akt: 03.12.2020 08:58 Print

Sprache ist kein Hindernis bei Theorie-​​Prüfung

LUXEMBURG – Die Straßenverkehrsordnung gibt es in Luxemburg nur auf Deutsch und Französisch. Für Mobilitätsminister François Bausch sei dies für die Theorieprüfung kein Problem.

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Zwischen Januar und November 2020 lag die Erfolgsquote bei den theoretischen Führerscheinprüfungen bei 87,4 Prozent. (Bild: Editpress/Ifinzi)

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Die theoretische Führerscheinprüfung zu bestehen, ist nicht immer einfach. Aber diese auch noch in einer anderen Sprache zu absolvieren, macht es den Fahranfängern nicht unbedingt leichter. Dennoch «scheinen die betroffenen Personen kein Sprachproblem zu haben», wie Mobilitätsminister François Bausch (Déi Gréng) in seiner Antwort auf eine Frage der LSAP-Abgeordneten Cécile Hemmen in Bezug auf den Gebrauch der unterschiedlichen Sprachen (Luxemburgisch, Französisch, Deutsch, Portugiesisch und Englisch) bei der theoretischen Prüfung betonte. Bauschs Antwort beruht auf Zahlen von Januar bis November 2020. Von den insgesamt 9139 Prüfungen, die in diesem Zeitraum stattfanden, lag die Erfolgsquote bei 87,4 Prozent. Die Zahlen aus den vergangenen Jahren seien ähnlich, so der Minister.

Da alle Verkehrsschilder in Luxemburg zweisprachig sind, wird auch die Straßenverkehrsordnung auf Deutsch und Französisch veröffentlicht. «Dennoch kann die theoretische Prüfung auf Luxemburgisch, Französisch, Deutsch, Portugiesisch oder Englisch absolviert werden», erklärt Bausch. Für den Fall, dass ein Kandidat nicht in der Lage ist, die Prüfung in einer der oben genannten Sprachen zu machen, bestehe außerdem die Möglichkeit, die Prüfung mündlich, mithilfe eines vereidigten Dolmetschers zu machen. Außerdem kann die Sprache auch während der Prüfung noch gewechselt werden. Daher habe die Regierung «vorläufig» auch nicht vor, die Straßenverkehrsordnung in weiteren Sprachen zu veröffentlichen.

Bei der praktischen Prüfung liege die Erfolgsquote nicht so hoch. In den ersten elf Monaten des Jahres haben von insgesamt 13.037 Fahrprüfungen nur 59,1 Prozent der Kandidaten den Führerschein bestanden.

(ol/L'essentiel)

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