Endlos-Posse

10. April 2020 07:35; Akt: 11.04.2020 01:30 Print

Staat gewinnt Prozess um A13-​​Auffahrt

FRISINGEN – Die Auffahrt zur Saarautobahn in Frisingen liegt seit Jahren brach. Nun verbuchte der Staat einen ersten Erfolg im Streit um die Eigentumsrechte mit einem Landwirt.

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Die A13-Zufahrt bei Frisingen ist seit fast 17 Jahren fertig. Bislang ist allerdings noch kein einziges Auto über das Straßenstück gefahren. Wer von Frisingen auf die Autobahn nach Bad Mondorf oder Schengen will, findet lediglich gelbe Straßensperrungen und eine Auffahrt vor, die sich die Natur langsam wieder zurückerobert hat.

Die Auffahrt ist bis zum heutigen Tag gesperrt geblieben, weil ein Landwirt aus Aspelt behauptete, der Besitzer der Grundstücke zu sein, auf dem diese gebaut wurde.

Landwirt kann Urteil anfechten

Nun scheint aber endlich Bewegung in die Sache zu kommen: Das Bezirksgericht Luxemburg hat geurteilt, dass der Staat der Eigentümer mehrerer Parzellen in der Nähe der Auffahrt ist – darunter auch jene, auf der die Auffahrt gebaut wurden.

Dass man nun aber schon bald in Frisingen auf die Autobahn Richtung Saarland fahren kann, ist unwahrscheinlich: Das Urteil ist erstinstanzlich, der Landwirt kann noch in Berufung gehen. In diesem Fall wäre erst zu Beginn des kommenden Jahres mit einem nächsten Urteil zu rechnen.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tweety am 10.04.2020 09:27 Report Diesen Beitrag melden

    Zum weinen ,so lächerlich ist die Sache!

  • JP la Garde am 10.04.2020 08:48 Report Diesen Beitrag melden

    Esou eng Benny Hill show get et just a Letzeburg, einfach nemmen lächerlech.

  • Jacques am 10.04.2020 12:28 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn sogar ein solcher Fall, wo das ganze Land von einer einzelnen Person in Schach gehalten wird, 17 Jahre braucht um die Hürde der ersten Instanz zu nehmen ist das ein perfekter Beweis daß unser Rechtsstaat nur noch auf dem Papier existiert.

Die neusten Leser-Kommentare

  • gelockdownte Land-Wirtschaft am 12.04.2020 09:02 Report Diesen Beitrag melden

    so greift der Staat den Bauern in die Tasche ...

  • Robbes am 11.04.2020 12:14 Report Diesen Beitrag melden

    Zum Weinen ist der Zustand unseres Katasters. Wieso ist es nicht klar ersichtlich, wem welche Parzelle gehört?

  • Brout ouni Miël am 11.04.2020 08:01 Report Diesen Beitrag melden

    Miël an Nuddelen ausverkaaft! ... an dann wëlle mir awer och de kierzte Wee iwer de Baueren hiert Land fir schnell rem doheem ze sin ... mir wëllen, hätte gär ... emmer dat bescht an sou bëlleg wéih méiglech ... wann d'Baueren all enteegent sin fir den erweiderten Stroossebau an den Industriewuësstum, da stiëche mir nach just de Fanger an de Mond ouni Nuddel ...

  • Maxim am 10.04.2020 23:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Einfach nemmen lächerlech! Fannen ech guer net. Mier däerfen och net einfach sou iergendwou an iergendeppes bauen. Mier gin do zur Kees gebidden an den Staat soll och net einfach sou bauen wie se wellen oder mengen. Dann hätten se als eicht sollen richteg Plangen an Terrain genau kucken. Mengen haut get dat och gemeet mae ech geif och dogeint goen wann et main terrain wier. Fier jidderen zielen dei selwecht Reglen.

  • Jacques am 10.04.2020 12:28 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn sogar ein solcher Fall, wo das ganze Land von einer einzelnen Person in Schach gehalten wird, 17 Jahre braucht um die Hürde der ersten Instanz zu nehmen ist das ein perfekter Beweis daß unser Rechtsstaat nur noch auf dem Papier existiert.