Corona-Pandemie

04. Juni 2020 17:08; Akt: 04.06.2020 17:57 Print

Staat hilft Sport mit fünf Millionen auf die Sprünge

LUXEMBURG – Sportminister Dan Kersch hat am Donnerstag sein Programm zur Wiederbelebung des Sports vorgestellt. Fünf Millionen Euro sind dafür vorgesehen.

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Minister Dan Kersch stellt die Initiative «Restart Sport» vor. (Bild: L'essentiel)

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Während der Würgegriff, in dem sich das Land aufgrund des Coronavirus wiederfand, allmählich lockerer wird, soll es nun auch für den Sport wieder aufwärts gehen. Der zuständige Minister, Dan Kersch (LSAP), stellte am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz die Initiative «Restart Sport» vor, die die Akteure finanziell unterstützen soll. Das Budget für das Programm beträgt fünf Millionen Euro.

Für jeden aktiven Sportler, der in einem der Verbände registriert ist, können die Vereine eine Beihilfe in Höhe von 20 Euro beantragen. Jeder Verein soll mindestens 250 Euro bekommen. Für die in Luxemburg 95.000 aktiven Sportler will der Staat also zwei Millionen Euro ausgeben.

Entschädigung für ausgefallene Großveranstaltungen

«Wir können nicht alle Verluste der Vereine und Verbände ausgleichen, aber ich glaube, dass das mehr als nur eine Geste ist. Dazu kommen etwa 1,8 Millionen Euro, mit der die Kurzarbeit der Profis und Mitarbeiter der Vereine bezahlt werden», sagte Kersch. Desweiteren können Clubs, die wegen der Absage von Großveranstaltungen Einnahmeverluste erlitten haben, eine Entschädigung von bis zu 3000 Euro beantragen.

Das Sportministerium beabsichtigt auch drei Jahre lang 50 Prozent der Gehälter der Sportkoordinatoren der Gemeinden zu zahlen. Die Kommunen können auch mehr Unterstützung (von 20 bis 35 Prozent mit einer Obergrenze von 50.000 Euro) für den Bau oder die Renovierung von Sportanlagen erhalten, weil diese zumeist auch von der Öffentlichkeit genutzt werden können.

Hilfe ist auch für Verbände und Vereine geplant, die Kindern bis zum Beginn des Schuljahres am 15. September 2020 körperliche und sportliche Aktivitäten anbieten oder die in Ausrüstumng investieren.

(Nicolas Martin/L'essentiel)

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