Stipendien in Luxemburg

24. September 2015 16:03; Akt: 24.09.2015 16:56 Print

Staat spart 63 Millionen Euro bei Studienbeihilfen

LUXEMBURG - Hochschul-Staatssekretär Marc Hansen hat am Donnerstag Bilanz über die Rentrée an den Universitäten gezogen.

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Die Uni Luxemburg wird auch bei Einheimischen immer beliebter. (Bild: Editpress/Ifinzi)

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Die Zahl der Studienbeihilfenbezieher in Luxemburg blieb im vergangenen Studienjahr 2014/2015 konstant bei zirka 25.000 Personen. Bei den Auszahlungssummen hat der Staat jedoch erheblich eingespart. Vor zwei Jahren griff die öffentliche Hand den Studenten noch mit 154 Millionen Euro unter die Arme, in diesem Jahr waren es nur mehr 91 Millionen Euro. Macht unter dem Strich eine Ersparnis von 63 Millionen Euro. Bei der Präsentation der Zahlen relativierte Hochschul-Staatssekretär Marc Hansen (DP) jedoch das Sparprogramm und verwies auf eine Studie des Instituts TNS-Ilres, wonach diese Mittel nach wie vor ausreichend sind, um jedem ein Studium zu ermöglichen.

Die Verteilung der finanziellen Hilfeleistungen zwischen Gebietsansässigen und Gebietsfremden ist ziemlich unausgewogen. Insoweit, als Gebietsfremde die Studienbeihilfen in ihrem eigenen Land erhalten können. Die 16.538 Studenten mit Wohnsitz in Luxemburg teilten sich 73,6 Millionen Euro an Beihilfen, während die 9236 Nicht-Gebietsansässigen 17,7 Millionen Euro erhielten. 11.522 Studenten mit Luxemburger Pass erhielten ein Stipendium, hinzu kommen 5057 Franzosen, 3177 Belgier und 1259 Deutsche.

109 Nationalitäten

Die meisten Studienbeihilfebezieher sind in den Zweigen Wirtschaft (5435 Personen), Gesundheitsberufe (2269) und Naturwissenschaften (1871) zu finden. Studenten mit Wohnsitz in Luxemburg besuchen zumeist Hochschulen in Deutschland (3572), Luxemburg (3469) und Belgien (3237). Nicht-Gebietsansässige bevorzugen Frankreich (4010), Belgien (3436) und Deutschland (1226).

Die Uni Luxemburg bleibt übrigens weiterhin attraktiv für Studienanfänger. 6287 Studenten waren hier im vergangenen Jahr eingeschrieben – 130 mehr als im Vorjahreszeitraum. Auf dem Campus der heimischen Hochschule tummeln sich mittlerweile Studis aus nicht weniger als 109 Ländern.

(Patrick Théry/L'essentiel)

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