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31. Januar 2017 08:54; Akt: 31.01.2017 09:33 Print

Staat springt für Verluste des Senders RTL ein

LUXEMBURG - Die Regierung erklärt sich bereit, den luxemburgischen Sender RTL Télé Lëtzebuerg direkt mit Steuermitteln zu unterstützen.

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Das luxemburgische TV-Programm der Mediengruppe RTL befindet sich im Umbruch. (Bild: Editpress)

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Der Staat wird ab 2021 für mögliche Verluste des TV-Senders RTL Télé Lëtzebuerg einspringen. Das erklärte Regierungschef und Medienminister Xavier Bettel (DP) am Montag den zuständigen Abgeordneten in der Chamber. Das jährliche Defizit des luxemburgischen Senders wird derzeit auf 12 bis 13 Millionen Euro pro Jahr geschätzt. Bettel erklärte, dass künftig eine noch zu gründende Kommission die journalistische Qualität des TV-Programms überprüfen soll.

Die RTL Group und der Staat verhandeln derzeit über einen neuen Konzessionsvertrag. Die Dauer des Vertrags soll künftig nur noch drei Jahre betragen. Bislang galt die Vereinbarung jeweils für zehn oder sogar 15 Jahre. Das – aktuell noch gültige – Agreement zwischen der öffentlichen Verwaltung und dem privaten Medienkonzern sieht vor, dass der Staat den Sender auf dem Kirchberg indirekt unterstützt, in dem er der Gruppe kostenlos Frequenzen überträgt. Der Wert dieser Frequenzen hat allerdings in den vergangenen Jahren stark abgenommen – von 10 bis 12 Millionen Euro auf weniger als 5 Millionen Euro. Daher entschloss sich die Regierung, die Verluste von RTL Télé Lëtzebuerg künftig mit Geld aus dem Staatshaushalt zu decken – und zwar ab dem Jahr 2021 für eine Dauer von drei Jahren.

Das luxemburgische TV-Programm von RTL kostet 20 bis 30 Millionen Euro pro Jahr, wie aus der Medienkommission verlautete. An Werbeerlösen kommen acht bis neun Millionen Euro herein. Hinzu kommt der Wert der Frequenzen (derzeit weniger fünf Millionen Euro), was am Ende des Jahres zu einem Defizit in der Bilanz des Senders führt.

(jt/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Compta am 31.01.2017 10:35 Report Diesen Beitrag melden

    Viel Geld für wenig Programm.

  • Jang am 31.01.2017 11:21 Report Diesen Beitrag melden

    Egalwat - Staatspropaganda Sender ... deen dann och nach manipulatif Reportagen send.... Déi Suen wieren besser beim Chamber-Kanal, oder en Internet Streaming Déngscht vum Staat.

  • De Rechefritz am 31.01.2017 10:53 Report Diesen Beitrag melden

    Dann ass jo kee Problem fir d'Gehälter bei RTL un dei vum Staat unzepassen. (De Staat bezillt de Rescht, wann et net an der Keess duer geet).

Die neusten Leser-Kommentare

  • felix schuler am 02.02.2017 16:19 Report Diesen Beitrag melden

    Ech fuederen trennung vunn RTL a Staat

  • van toll am 31.01.2017 21:57 Report Diesen Beitrag melden

    waat verdengen dei quasi rtl beamten dann?

    • Nooper am 01.02.2017 16:40 Report Diesen Beitrag melden

      Wann een de Fuhrpark vun der Direktioun kuckt, genuch.

    einklappen einklappen
  • AlainS am 31.01.2017 21:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schlecht !!! Wann ech dann an menger Firma defizit hun, sprengt den Staat dann och an?

  • Niemand am 31.01.2017 17:58 Report Diesen Beitrag melden

    RTL kuckt kee Mensch ... ze langweileg. Einfach nëmmen krank.

  • Jang de Politikinteresseierten am 31.01.2017 14:16 Report Diesen Beitrag melden

    Mat Chamber TV keint en och Geld machen, anstatt wei am Summer Meintelaang nemmen en Dia-Bild ze weisen. An der Woch leeft do och net vill.