Asyl in Luxemburg

16. September 2015 11:51; Akt: 16.09.2015 12:12 Print

Stadt Luxemburg nimmt 650 Flüchtlinge auf

STADT LUXEMBURG - Die Hauptstadt hat in den vergangenen Wochen Quartiere für 650 Flüchtlinge zur Verfügung gestellt. Die Unterkünfte stoßen aber bereits an ihre Grenzen.

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Immer mehr Luxemburger Kommunen erklären sich bereit, Flüchtlinge bei ihnen aufzunehmen.

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Die Stadt Luxemburg hat in den vergangenen Wochen 650 Flüchtlingen untergebracht. Das gab DP-Bürgermeisterin Lydie Polfer am Mittwochmorgen bekannt. Polfer hob besonders die Foyers Don Bosco und Lily Unden als Unterkunftgeber hervor. In der alten Maternité an der Route d'Arlon sollen ebenfalls bald Flüchtlinge unterkommen – insgesamt 100 Schutzsuchende sollen hier eine neue Bleibe finden, wie Integrationsministerin Corinne Cahen (DP) vergangene Woche bereits angekündigt hatte.

Am Donnerstag setzen sich städtische Beamte mit Experten des Ministeriums und des Luxemburger Amts für Aufnahme und Integration (OLAI) an einem Tisch um über die Kapazitäten in den Flüchtlingsherbergen der Hauptstadt zu diskutieren. Die frühere Polizeistation in der Rue Glesener könnte beispielsweise in eine Unterkunft für geflüchtete Syrer umgewandelt werden. In einem zweiten Schritt wäre es notwendig, die bereits angekommenen Flüchtlinge langfristig und adäquat unterzubringen. «Es gebe Wohnmöglichkeiten im Bahnhofsviertel, in Hamm oder auch in Zessingen», sagt die Bürgermeisterin.

«Jeden Tag kommen 30 Flüchtlinge nach Luxemburg»

Solidarität ist auch in anderen Kommunen des Landes gefragt. In Mamer, Diekirch und Steinfort entstehen bis nächstes Jahr Container-Dörfer entstehen. Dort sollen jeweils an die 300 syrische Flüchtlinge unterkommen. Auch die Gemeinden Weilerbach, Differdingen (Centre Noppeney), Strassen (altes Logopädie-Zentrum und Ettelbrück (CHNP) stellen Unterkünfte zur Verfügung.

Laut Corinne Cahen ist der Flüchtlingszustrom nach Luxemburg derzeit «immens. Jeden Tag kommen 30 Flüchtlinge in Luxemburg an. Vor zwei Wochen waren es noch 300 pro Monat. Wir wissen nicht, wie viele noch kommen werden».

(jw/fr/L'essentiel)

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  • tom am 05.02.2016 12:00 Report Diesen Beitrag melden

    hudier se nachall

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  • tom am 05.02.2016 12:00 Report Diesen Beitrag melden

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