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Ein Verlust an Arbeitsplätzen ist es nicht, weil sowieso nur Franzosen und Belgier dort arbeiten würden. Eher ein Verlust an Steuern.
29. Mai 2018 19:29; Akt: 29.05.2018 20:32 Print

Differdingens Bürgermeister Roberto Traversini hat das Projekt in der Vergangenheit scharf kritisiert. (Bild: Editpress)
Knauf Insulation wird nicht nach Luxemburg kommen, wie von der Muttergesellschaft am Dienstag angekündigt. Der Spezialist für die Herstellung von Steinwolle, die vor allem zur Isolierung verwendet wird, war auf heftigen Widerstand der Bevölkerung sowie der lokalen Abgeordneten von Sanem und Differdingen gestoßen, als das Projekt zur Errichtung einer Fabrik im Industriegebiet Gadderscheier in der Gemeinde Sanem angekündigt worden war.
Trotz der unermüdlichen Unterstützung des Wirtschaftsministeriums, das im vergangenen Februar darauf hingewiesen hatte, dass in der Folge hundert Arbeitsplätze entstehen würden, wird sich Knauf Insulation in Frankreich im Raum Yutz-Illange niederlassen, bestätigte Étienne Schneider (LSAP). Via Twitter kritisierte der Minister die Entscheidung scharf. Es sei ein bedauerlicher Verlust an Arbeitsplätzen und Steuern, während die Umweltverschmutzung der Anlage trotzdem auf Luxemburg wirken würde.
Der Bürgermeister von Differdingen, Roberto Traversini, war am Dienstag dagegen sehr zufrieden. «Wir müssen an die Gesellschaft denken, in der wir leben wollen», erklärte der Grünen-Politiker, der die große Umweltverschmutzung der Industrieanlage bereits im Vorfeld kritisiert hatte.
— Etienne Schneider (@EtienneSchneide) 29. Mai 2018
(L'essentiel)
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Ein Verlust an Arbeitsplätzen ist es nicht, weil sowieso nur Franzosen und Belgier dort arbeiten würden. Eher ein Verlust an Steuern.
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Wiederum zeigen die Grünen Ihr wahres Gesicht, denn die sind die Bremsen des Fortschritts. Wieder einmal IKEA bei Sterpenich , brauchen wir keine Arbeitgeber ? Schande für die Grünen die Oldtimerlautos Fahren und Jets benutzen um Ferien zu machen , und dann wie Heuschler mit dem Fahrrad fahren um zu gesehen zu werden und der Porsche steht nicht weit auf einem Parkplatz .
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toll. Da ist wieder die Chance verpasst worden, ein paar Arbeitsplätze zu schaffen. Warum kann man sich mit den Unternehmern nicht zusammen setzen, und nach einer konstruktiven Lösung für einen sauberen Betrieb suchen.
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Alle 12 Kommentare
Den nächsten Fabriken wird Herr Schneider vorschlagen sich in einer Industriezone im Ösling nieder zu lassen.
Ich gönne es Frankreich! Die Arbeitslosigkeit ist schließlich sehr hoch im Grenzgebiet und wir haben genug Pendler auf den Straßen.
Ganz genau esou as et ! IKEA as och wonnerbar wou se sinn, an dei Fabrik do och.
Alt erem Aarbechtsplaazen futsch hoffentlech kreien dei Greng am Oktober Rechnung gemaach
Wiederum zeigen die Grünen Ihr wahres Gesicht, denn die sind die Bremsen des Fortschritts. Wieder einmal IKEA bei Sterpenich , brauchen wir keine Arbeitgeber ? Schande für die Grünen die Oldtimerlautos Fahren und Jets benutzen um Ferien zu machen , und dann wie Heuschler mit dem Fahrrad fahren um zu gesehen zu werden und der Porsche steht nicht weit auf einem Parkplatz .
Arbeitgeber für wen? nur für Frontalier,
Ja, die Grünen werden fast alle vom Staat bezahlt.
toll. Da ist wieder die Chance verpasst worden, ein paar Arbeitsplätze zu schaffen. Warum kann man sich mit den Unternehmern nicht zusammen setzen, und nach einer konstruktiven Lösung für einen sauberen Betrieb suchen.
Wieso Arbeitsplätze zu schaffen wenn dann im nachhinein nur Frontalier dort arbeiten und wenn sie in der nähe dieser Fabrik wohnen würden dann würden sie sich auch um die Luftverschmutzung aufregen die durch die Produktion der Steinwolle entsteht.