Orioniden

05. Oktober 2016 12:23; Akt: 21.10.2016 19:57 Print

Sternschnuppen erhellen Luxemburger Nacht

LUXEMBURG – Sternengucker sollten sich den 21. Oktober dick in ihrem Terminkalender anstreichen. Dann leuchten die Sternschnuppen der Orioniden wieder besonders hell.

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Das Sternbild Orion, wie es mit bloßem Auge gesehen werden kann. (Bild: WikiCommons)

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In den Nächten vom 19. bis zum 23. Oktober lohnt es sich besonders, den Himmel zu beobachten. Dann ist mit den Orioniden einer der fünf aktivsten Meteorströme am Luxemburger Himmel zu sehen. Am stärksten ist der Meteorschauer in der Nacht zum 22. Oktober.

Die alljährlich wiederkehrenden Orioniden sind lose Wolken zerstreuten Materials des Halleyschen Kometen. Sie haben sich im Laufe der Jahrtausende durch kleine Bahnstörungen und den Sonnenwind entlang der ganzen Kometenbahn verteilt. Die kleinen Körper sind nur wenige Milligramm schwer, produzieren aber wegen ihrer hohen Geschwindigkeit (über 200.000 km/h) dennoch eine helle, mit bloßem Auge erkennbare, Leuchtspur.

Lichtverschmutzung vermeiden

Im Gegensatz zu zufällig verteilten Meteoren haben sie wegen des gemeinsamen Herkunftskometen fast parallele Bahnen im Raum. Dadurch scheinen sie am Himmel aus einem Fluchtpunkt zu kommen. Dieser liegt im Sternbild Orion, das dem Schauer seinen Namen gab.

Idealerweise sucht man sich ein Plätzchen in einer dunklen Umgebung fernab der Zivilisation. Ortschaften sind wegen der großen Lichtverschmutzung schlecht geeignet, um die Sternschnuppen zu sehen. Vom Beobachtungspunkt aus sollte man einen möglichst großen Ausschnitt des Himmels einsehen können.

Für ein bequemes Sternschnuppen-Schauen legt man sich am besten auf den Boden oder einen Liegestuhl. Wichtig: Man sollte seinen Augen 30 bis 45 Minuten Zeit geben, um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen. Und natürlich nicht einschlafen.

(sw/L'essentiel)

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