In Luxemburg

22. September 2020 13:41; Akt: 22.09.2020 13:45 Print

Streckenradar im Tunnel Markusberg wird geplant

LUXEMBURG – Der zweite Streckenradar Luxemburgs ist bereits in Planung. Dieser soll im Tunnel Markusberg auf der A13 installiert werden.

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Die Planung für das zweite Streckenradar in Luxemburg hat bereits begonnen.

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Nach dem Streckenradar zwischen Waldhof und Gonderingen wird nun bereits der zweite in Luxemburg geplant: Er soll im Tunnel Markusberg auf der A13 die Geschwindigkeit der Fahrer messen. Das geht aus der Antwort von Mobilitätsminister François Bausch (Déi Gréng) auf eine parlamentarische Frage des ADR-Abgeordneten Jeff Engelen hervor.

Wann genau es soweit sein wird, konnte der Minister noch nicht angeben, erklärte aber, warum genau dieser Tunnel für das kommende Projekt ausgewählt wurde. Ein Streckenradar mache dort Sinn, wo eine konstante Geschwindigkeitsbeschränkung sowie ein erhöhtes Unfallrisiko bestehe. Bedingungen, die der Tunnel Markusberg erfüllt. Und besonders im Tunnel kann erhöhtes Tempo schnell gefährlich werden, betont der Minister. Rettungskräfte kommen schlechter an den Unfallort, der Schaden fällt oft höher aus und es müssen Umleitungen organisiert werden.

Einzige Problematik beim Tunnelblitzer: Zwar darf in den Tunneln in der Regel nur mit 90 Stundenkilometer gefahren werden, allerdings kann diese Begrenzung abhängig von der Verkehrssituation von der CITA angepasst und verändert werden.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Nordist am 22.09.2020 16:25 Report Diesen Beitrag melden

    Yippiaeh, mir kennen nach emmer durch d'A3 Tunnelen blosen ouni Radar. Streckenradaren kommen all an den Osten well dei Grëng do am weinesten Sëtz an der Chamber verléieren.

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  • Thomas Bosch am 22.09.2020 13:55 Report Diesen Beitrag melden

    Mal abgesehen von der generellen Sinnhaftigkeit von Blitzern, ist ein Streckenradar wie der zwischen Junglinster und Waldhaff absoluter Unsinn. Im Gegenteil, in manchen Situationen verschärft er sogar die Gefahr. Ich bin letztens hinter einem LKW und ca. 10 Autos im Schneckentempo hinterhergefahren weil der Vorausfahrende aus Angst vor dem Blitzer viel zu langsam gefahren ist. Um auf der Ueberholspur an dieser ganzen Kolonne vorbei zu kommen, musste ich ordentlich beschleunigen, war viel zu schnell und wurde natürlich dann trotzdem nicht geblitzt weil die Durchschnittsgeschw. trotzdem ok war.

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  • PASCAL am 22.09.2020 13:46 Report Diesen Beitrag melden

    ENG GOUT IDII SI SOLLEN OCH PO DER A3 KONTROLEIEREREN DO FOUHREN SE OCH WEI EFALTEN

Die neusten Leser-Kommentare

  • Wat soll daat? am 23.09.2020 11:46 Report Diesen Beitrag melden

    Et féelen nach weinstens 200 Radaren fir dat endlech mol dei richteg liesen an fueren léieren.

  • Phil am 23.09.2020 09:08 Report Diesen Beitrag melden

    De Bausch muss fir d'Staatskees nees Suen andreiwen goen!

    • Ah sou am 23.09.2020 13:02 Report Diesen Beitrag melden

      An dir bezuelt fräiwëlleg. Mat mir verdéngt hien kee Frang. Mee rennt dir roueg weider. Rasen für den Staatshaushalt.

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  • Miseler am 23.09.2020 09:06 Report Diesen Beitrag melden

    Die Einwohner des Mosel- und Sauertals werden bei den nächsten Wahlen daran denken welche Partei ihnen diese unnötigen Schikanen eingebrockt hat. Als ob im Osten nur Raser wohnen würden. Pech für die Parteikollegen des Ministers, dass die Leute im Osten ein gutes Gedächnis haben.

    • Ah sou am 23.09.2020 12:02 Report Diesen Beitrag melden

      Ich glaube die allermeisten Menschen sind froh, dass endlich ein Blitzer in den Tunnel kommt. Nur diejenigen, die immer zu schnell unterwegs sind, finden das schlecht.

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  • fillt_iech_emol am 23.09.2020 01:06 Report Diesen Beitrag melden

    Jedes unnütze Verkehrsschild, vor allem jeder Radarblitzer, sind gefährliche Einrichtungen die notgedrungen die Aufmerksamkeit der Autofahrer von der Strasse und dem Verkehrsgeschehen ablenken, und somit den Verkehr gefahrvoller gestalten. Aber der Staatssäckel verlangt nach diesen Einkünften welche wie gewusst, beim Radar erheblich hoch ausfallen. Diese Wegelagerei-Einkünfte werden unsern Steuerabgaben und anderen Taxen und Abgaben hinzugezählt und sind willkommene Einnahmen welche ohne viel Mühe eingenommen werden. Unsere Löhne kommen durch unsere gute und mühevolle Leistungen zustande.

    • Ah sou am 23.09.2020 12:00 Report Diesen Beitrag melden

      Jeder Biltzer ist nur eine Rasermautstelle. Wer rasen will, bezahlt eben extra. Wird ja keiner gezwungen. Man kann sich ja auch einfach an die Gesetze halten. Als soziales Mitglied einer modernen Zivilgesellschft sollte dies doch selbstverständlich sein.

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  • Meinung am 23.09.2020 00:30 Report Diesen Beitrag melden

    Also an alle Politiker, Luxemburg scheint sich immer mehr zu einem Kontrollstaat zu etablieren, Blitzen hier, Kameras dort, was soll das, geht es wirklich nicht mehr ohne? Technik ist schön, nur wie sie heute eingesetzt wird, ist beängstigend, erinnert an dunkle Zeiten vor 70 Jahren, oder Stasi und alle anderen Geheimdienste. Gibt es wirklich keine besseren Wege? Beängstigend ist dass die folgende Generation an Bürgern und Politikern dies in einem Tempo weiter vorantreibt ohne dass sie sich fragen was man wirklich zum normalen Leben braucht.