Schulrestaurants

15. September 2020 09:04; Akt: 15.09.2020 09:10 Print

«Strengere Maßnahmen als im Horesca-​​Sektor»

LUXEMBURG – In den Schulkantinen werden sanitäre Maßnahmen getroffen, die für die Schüler trotz Corona eine einladende Atmosphäre schaffen sollen.

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Restopolis serviert täglich etwa 17.000 warme Mahlzeiten.

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Jeder scheint sich auf das neue Schuljahr zu freuen. «Keiner hat mehr Lust auf Stand-by zu sein. Alle wollen endlich wieder arbeiten», sagt Monique Ludovicy, Direktorin von Restopolis, das unter anderem 74 Schulkantinen, 52 Cafeterien und sieben Mensen an der Universität betreibt.

Monique Ludovicy ist optimistisch, verrät sie. «Wir werden alles bis auf die Buffets wieder eröffnen.» Wie überall steht auch in den Kantinen der Beginn des neuen Schuljahres im Zeichen der Pandemie, das mit «strengeren Maßnahmen als im Horesca-Sektor». Überall wird Desinfektionsmittel stehen: auf jedem Tisch, neben den Spendern sowie am Eingang der Restaurants. Auch für ausreichend Masken wird gesorgt sein. Das Personal wird darauf achten, dass Anweisungen wie beispielsweise das Tragen der Maske - insofern die Schüler nicht am Tisch sitzen - befolgt werden. Der Abstand zwischen den Tischen wird der gleiche sein wie in Restaurants, und auch hier dürfen maximal zehn Personen an einem Tisch Platz nehmen. Die Temperatur des Küchenpersonals könnte täglich gemessen werden.

Trotz dieser Maßnahmen will Restopolis seinen Besuchern aber weiterhin «eine einladende Atmosphäre bieten. Es ist wichtig, dass sich die Schüler wohlfühlen.» Die Köche werden sich auf das konzentrieren, was auf den Teller kommt. «Wir wollen weiterhin gut kochen», sagt Monique Ludovicy. Darüber hinaus wird der Anteil lokaler Bioprodukte von 5 Prozent zu Beginn des Schuljahres auf 20 Prozent im Jahr 2025 steigen. In diesem Zeitraum soll auch der Anteil lokaler Produkte von 30 Prozent auf 50 Prozent steigen. Fair-Trade-Produkte sollen sich von von 1 auf 2 Prozent verdoppeln. Darüber hinaus werden auch weiterhin Lunchpakete für diejenigen angeboten, die auswärts oder eben nicht in der im Schulrestaurant essen wollen. Zudem wird die Milch ab Beginn des neuen Schuljahres kostenlos verteilt werden.

(Jérôme Wiss/L'essentiel)

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