Staatsrat billigt Entwurf

02. Juli 2014 13:13; Akt: 02.07.2014 13:28 Print

Studienbeihilfen-​​Reform kurz vor der Abstimmung

LUXEMBURG - Der geänderte Gesetzentwurf zur Reform der Studienbeihilfen hat die Genehmigung des Staatsrates erhalten und soll in der kommenden Woche abgestimmt werden.

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Der neue Gesetzestext umfasst auch die Kriterien, die erfüllt sein müssen, um die zusätzlichen Beihilfen des Cedies in Anspruch nehmen zu können. Die Unterstützung kann etwa durch nicht erbrachte Ergebnisse oder mangelnde Teilnahme an Vorlesungen und Prüfungen verweigert werden.

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Der Staatsrat ist insgesamt zufrieden mit den von Bildungsminister Claude Meisch vorgenommenen Änderungen. Das neue Studienbeihilfe-Gesetz, das unter anderem Sozialzuschüsse in Höhe von 3'000 Euro sowie Familienzuschüsse (500 Euro für Familien mit mehr als einem studierenden Kind) umfasst, berücksichtigt die Einwände, die der Staatsrat zuvor hatte.

Der neue Gesetzestext umfasst auch die Kriterien, die erfüllt sein müssen, um die zusätzlichen Beihilfen des Cedies in Anspruch nehmen zu können. Die Unterstützung kann etwa durch nicht erbrachte Ergebnisse, oder mangelnde Teilnahme an Vorlesungen und Prüfungen verweigert werden. Die Finanzhilfen werden weiterhin in zwei Halbjahresraten ausgezahlt. Master-Studenten, die ihren Bachelor in der dafür vorgesehenen Zeit abgeschlossen haben, können die Beihilfen ein Jahr länger in Anspruch nehmen.

Beihilfen für Zweitstudium

Artikel 2 des Gesetzes sieht außerdem die Möglichkeit vor, auch ein zweites Master-Studium finanziert zu bekommen. Studenten mit einem abgeschlossenen Bachelor-Studium können ebenfalls einmalig für ein Zweitstudium (Bachelor oder Master) die Beihilfen beantragen. Diese Ergänzung ist Teil der gezielten Politik zur Förderung des lebenslangen Lernens, um hochqualifiziertes Personal für den Arbeitsmarkt bereitstellen zu können.

Wie angekündigt, werden die anfallenden Bankkreditzinsen nicht mehr auf 2 Prozent festgesetzt. Abhängig vom sogenannten Euribor-Zinssatz (einer der beiden monetären Referenzwerte in der Eurozone) kann der Zinssatz um maximal 0,5 Prozent steigen und maximal um 2 Prozent fallen.

Der Staatsrat hat keine neuen Beanstandungen vorgenommen, so dass der Weg frei für eine Abstimmung in der kommenden Woche ist. Einwände hatten zuvor noch CSV-Abgeordnete vorgetragen, doch diese wurde von der Parlamentskommission für Hochschulangelegenheiten verworfen. Das Aktionskomitee kämpft währenddessen weiter für eine Anhebung der Grundförderung.

(lb/pw/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Treie Lieser am 02.07.2014 15:01 Report Diesen Beitrag melden

    T'Studenten zu Lëtzebuerg huelen sech ett awer wirklech gudd! Si hun jo keng Ahnung wat am Ausland fir sech geet an wei t'Studenten do mat enger Bourse vun 500 euro am Joer mussen auskommen…haaptsaach hei gudd meckeren!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Treie Lieser am 02.07.2014 15:01 Report Diesen Beitrag melden

    T'Studenten zu Lëtzebuerg huelen sech ett awer wirklech gudd! Si hun jo keng Ahnung wat am Ausland fir sech geet an wei t'Studenten do mat enger Bourse vun 500 euro am Joer mussen auskommen…haaptsaach hei gudd meckeren!