In Luxemburg

24. September 2019 16:32; Akt: 24.09.2019 16:33 Print

Studienjahre können schon für die Rente zählen

LUXEMBURG – Ausbildungs- und Studienjahre können zur Berechnung der Pension anerkannt werden.

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Derzeit werden die Studienjahre zwischen dem 18. und 27. Lebensjahre bei der Berechnung der ruhegehaltsfähigen Dienstjahre berücksichtigt. (Bild: Editpress)

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Als Student denkt man an alles andere als an die Pension. Dennoch können die Studienjahre bei der Berechnung der ruhegehaltsfähigen Dienstjahre berücksichtigt werden. Wer studiert hat, kann nämlich die Zahl der Studienjahre den tatsächlichen Beitragsjahren hinzurechnen, um den Rentenanspruch zeitlich vorzuziehen.

Aber Achtung: Nur die Studienjahre zwischen dem 18. und 27. Lebensjahre werden berücksichtigt – ganz gleich, ob das Studium in Luxemburg oder im Ausland stattfand. Auch ein Praktikum oder ein Freiwilligendienst kann berücksichtigt werden, vorausgesetzt, dass der Versicherte einen Praktikumszeugnis nachweisen kann.

Nachweisdokumente gut aufbewahren

Studenten aufgepasst! Zeugnisse und Diplome sollten auf jeden Fall gut aufbewahrt werden. Es sei jedoch nicht notwendig, sie bereits zum Zeitpunkt des Studiums an die Nationale Rentenversicherung (CNAP) zu schicken, so Annick Bastian vom Ministerium für soziale Sicherheit. «Die Beurteilung, ob die Zeiten berücksichtigt werden oder nicht, erfolgt zum Zeitpunkt des Rentenantrags unter den geltenden gesetzlichen Bedingungen», ergänzt sie.

Derzeit können die Studienjahre für die reguläre Pensionierung im Alter von 65 Jahren (gesetzliches Renteneintrittsalter) und für die vorgezogene Rente im Alter von 60 Jahren berücksichtigt werden. Dazu muss der Versicherte 480 Monate (40 Jahre) an Beitragszeiten in der Pflichtversicherung nachweisen können.

(Séverine Goffin/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mue Tom am 02.12.2019 13:19 Report Diesen Beitrag melden

    Der letzte Absatz des Artikels ist so nicht korrekt. Für die vorgezogene Rente mit 60 muss der Versicherte nicht 480 Monate in der Pflichtversicherung nachweisen (das ist für die Rente mit 57 erforderlich), sondern 480 Monate in Pflichtversicherung, Weiterversicherung, fakultativer Weiterversicherung, Nachkauf von Versicherungszeiten und Ergänzungszeiten. Das heißt, dass ggf. bspw. ein Studium für die Rente mit 60 herangezogen werden kann, nicht aber für die Rente mit 57.

  • sputnik am 26.09.2019 10:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Da gibts welche die studieren schon über zehn Jahre, „ Mutter von drei Kindern “ Urlaub wird natürlich mit der Möglichkeit der Finanzspritze der studienzulage finanziert , Natürlich zu null Prozent, Rückzahlung irgendwann, und nun sollen diese sozial schmarotzer noch die erfolglosen studierten Jahre ohne jemals gearbeitet zu haben zur Rente angerechnet bekommen, einfach debil.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Mue Tom am 02.12.2019 13:19 Report Diesen Beitrag melden

    Der letzte Absatz des Artikels ist so nicht korrekt. Für die vorgezogene Rente mit 60 muss der Versicherte nicht 480 Monate in der Pflichtversicherung nachweisen (das ist für die Rente mit 57 erforderlich), sondern 480 Monate in Pflichtversicherung, Weiterversicherung, fakultativer Weiterversicherung, Nachkauf von Versicherungszeiten und Ergänzungszeiten. Das heißt, dass ggf. bspw. ein Studium für die Rente mit 60 herangezogen werden kann, nicht aber für die Rente mit 57.

  • sputnik am 26.09.2019 10:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Da gibts welche die studieren schon über zehn Jahre, „ Mutter von drei Kindern “ Urlaub wird natürlich mit der Möglichkeit der Finanzspritze der studienzulage finanziert , Natürlich zu null Prozent, Rückzahlung irgendwann, und nun sollen diese sozial schmarotzer noch die erfolglosen studierten Jahre ohne jemals gearbeitet zu haben zur Rente angerechnet bekommen, einfach debil.