Auszeichnung

05. Februar 2019 20:01; Akt: 05.02.2019 20:34 Print

Südregion will zur Unesco-​​Biosphäre werden

LUXEMBURG – Der Süden Luxemburgs hat bei der Unesco einen Antrag auf das Label «Der Mensch und die Biosphäre» eingereicht. Eine Antwort wird 2020 erwartet.

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«Die Natur im Süden ist außergewöhnlich. Die Landschaft hat das Potenzial, eine neue Identität zu erhalten», sagt Claude Turmes, Minister für Raumordnung. Die südliche Region Luxemburgs hat am Dienstag einen Antrag auf das Unesco-Label «Der Mensch und die Biosphäre» gestellt, um sich künftig Biosphärenreservat nennen zu dürfen. Derzeit gibt es in 120 Ländern 669 solcher Gebiete.

«In diesem Gebiet untersuchen wir die Auswirkungen des Menschen auf die Natur», sagt Simone Beck, Präsidentin der Kommission für Zusammenarbeit mit der Unesco. Die Herausforderungen bestehe darin zu sehen, wie die Arbeit der Menschen die Natur verändert, wie die Natur sich ihre Plätze zurückerobert und wie die Bürger für die nachhaltige Entwicklung ihrer Region zusammenarbeiten können.

Antwort der Unesco im Frühjahr 2020

Daher prüfen Arbeitsgruppen zahlreiche Projekte, insbesondere in den Bereichen Industriekultur, nachhaltiger Tourismus und lokale Produkte. So wird beispielsweise an der Schaffung eines «Red Rock Trail» gearbeitet, einem Wanderweg ähnlich dem «Müllerthal Trail». «Auf dem geplanten Weg sollen Wanderer alle elf Gemeinden im Süden zu durchqueren können. Wir planen zudem einen Architekturwettbewerb für Ferienhäusern, beispielsweise zur Wiederbelebung von ehemaligen Industriestandorten», sagt Beck.

Parallel dazu wird die «Union Pro-Sud», die die elf Gemeinden – Bettemburg, Differdingen, Düdelimngen, Esch/Alzette, Käerjeng, Kayl, Monnerich, Petingen, Rümelingen, Sassenheim und Schifflingen – vertritt, von Februar bis April Sprechstunden mit den Bewohnern organisieren, um ihre Ideen in das Antragsdossier einzubringen. Das Dokument wird im September in Paris bei der Unesco eingereicht. Eine Antwort darauf wird im Frühjahr 2020 erwartet.

(Olivier Loyens/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • de Mënsch als Naturzerstéirer am 06.02.2019 07:23 Report Diesen Beitrag melden

    In diesem Gebiet untersuchen wir die Auswirkungen des Menschen auf die Natur ... Gin dofir elo d'Birken an der Haard zu Düdelimngen emgemaach sou dat et do ausgeséit wéih e Riesenstoppelfeld mat Blëck op den zougetippten Dreckstipp, den elo zum Biotop ëmbenannt gin ass ... eine Antwort darauf wird nicht mal im Frühjahr erwartet ... an am Hiërscht gëtt rëm fir déih stënkësch Motoriëder alles plattgemach, fir dat déih rücksichtslos kënnen d'Natur verseuchen ... gëtt geschwënn all Industriebraach an all zougetippten Dreckstipp zum Weltkulturerbe fir dem Mënsch d'Natur nozebrëngen?! ...

  • Kultur der menschlichen Verseuchung am 06.02.2019 09:10 Report Diesen Beitrag melden

    Biosphärenreservat, aber nur weil alles durchlöchert ist, untermüllt oder verseucht, denn sonst würde es für die menschliche Verseuchungsindustrie weiter missbraucht werden ... und wie gesagt soll es ein 'Reservat' sein, also eine Reserve für spätere Nutzungen und Missbrauch nach Lust u Laune der menschlichen Wegwerfgesellschaft, die sich jeden kleinen Naturraum unter die Kralle reisst für jeden verseuchenden Eigengebrauch ...! ... und alle Tiere, die sich dort einfinden, werden abgeknallt! ...

  • Sarkast-opgepasst! am 06.02.2019 09:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Do schéngt een eppes géint Bierken zë hunn, well zu Bétebuerg ass och een klengen Bierkenbësch ganz ewech gemeet gin fir Plaatz ze maachen fir nei Industrie.

Die neusten Leser-Kommentare

  • drFreud am 06.02.2019 09:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Und um die Biosphere zu bereichern holzen wir einen Wald um und bauen eine Umgehungsstraße dies in einer Natura 2000 Zone zwischen Bascharage und Sanem. Alles nur Show was da abgezogen wird!

  • Sarkast-opgepasst! am 06.02.2019 09:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Do schéngt een eppes géint Bierken zë hunn, well zu Bétebuerg ass och een klengen Bierkenbësch ganz ewech gemeet gin fir Plaatz ze maachen fir nei Industrie.

  • Kultur der menschlichen Verseuchung am 06.02.2019 09:10 Report Diesen Beitrag melden

    Biosphärenreservat, aber nur weil alles durchlöchert ist, untermüllt oder verseucht, denn sonst würde es für die menschliche Verseuchungsindustrie weiter missbraucht werden ... und wie gesagt soll es ein 'Reservat' sein, also eine Reserve für spätere Nutzungen und Missbrauch nach Lust u Laune der menschlichen Wegwerfgesellschaft, die sich jeden kleinen Naturraum unter die Kralle reisst für jeden verseuchenden Eigengebrauch ...! ... und alle Tiere, die sich dort einfinden, werden abgeknallt! ...

  • de Mënsch als Naturzerstéirer am 06.02.2019 07:23 Report Diesen Beitrag melden

    In diesem Gebiet untersuchen wir die Auswirkungen des Menschen auf die Natur ... Gin dofir elo d'Birken an der Haard zu Düdelimngen emgemaach sou dat et do ausgeséit wéih e Riesenstoppelfeld mat Blëck op den zougetippten Dreckstipp, den elo zum Biotop ëmbenannt gin ass ... eine Antwort darauf wird nicht mal im Frühjahr erwartet ... an am Hiërscht gëtt rëm fir déih stënkësch Motoriëder alles plattgemach, fir dat déih rücksichtslos kënnen d'Natur verseuchen ... gëtt geschwënn all Industriebraach an all zougetippten Dreckstipp zum Weltkulturerbe fir dem Mënsch d'Natur nozebrëngen?! ...