In Luxemburg

27. September 2017 17:53; Akt: 27.09.2017 18:22 Print

Tattoos und Piercings gibt's künftig erst ab 16

LUXEMBURG – Gesundheitsministerin Lydia Mutsch (LSAP) arbeitet derzeit ein neues Gesetz zu Tattoos und Piercings aus. Erste Details sind nun bekannt.

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Minderjährige brauchen künftig eine Einwilligung ihrer Eltern. (Bild: Pixabay)

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Tätowierungen und Piercings sind in Luxemburg künftig nicht vor dem 16. Lebensjahr erlaubt. Das ist die neue Altersgrenze, auf die sich die Mitglieder des Ausschusses für Gesundheit und Verbraucherschutz am Mittwoch geeinigt haben. Sie arbeiten derzeit ein neues Tattoo- und Piercing-Gesetz aus.

Zwischen dem 16. und 18. Lebensjahr werden Minderjährige eine Erlaubnis der Eltern benötigen, um sich tätowieren oder piercen zu lassen. Sogenannte Cuttings und Branding werden Minderjährigen gänzlich untersagt.

Kodex für Tätowierer

Darüber hinaus sieht der Gesetzestext vor, dass Tätowierer und Piercer ihre Kunden über die Risiken und möglichen negativen Auswirkungen informieren müssen. Die Einwilligung der tätowierten oder gepiercten Person muss unterschrieben und fünf Jahre lang aufbewahrt werden.

Während ihrer heutigen Diskussionen haben mehrere Abgeordnete ihre Besorgnis über rassistische oder diskriminierende Tätowierungen zum Ausdruck gebracht. Gesundheitsministerin Lydia Mutsch (LSAP) erklärte, dass die Tätowierer des Landes planen, einen Ethikkodex zu entwickeln.

(L'essentiel)

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