Ärzte in Luxemburg

20. März 2020 12:01; Akt: 20.03.2020 12:05 Print

Telekonsulation ist auf dem Vormarsch

LUXEMBURG – Seit Beginn der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus bieten immer mehr Ärzte im Land digitale Sprechstunden an.

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Die Telekonsultation wird im Land gut angenommen.

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Die Ärzte der Robert-Schuman-Krankenhäuser (HRS) bieten ab diesem Freitag eine Telekonsultation an, um Patienten nicht dem Coronavirus auszusetzen und gleichzeitig ihre Versorgung und medizinische Beratung sicherzustellen. Terminbestätigungen und Anweisungen erhalten Patienten per E-Mail und SMS. Auf der Website hopitauxschuman.lu gibt es einen entsprechenden Link zur Anmeldung.

Das Centre hospitalier Émile-Mayrisch hat am Mittwoch ebenfalls eine medizinische Telekonsultation eingerichtet. Jeder, der über ein Smartphone, ein Tablet oder einen Computer verfügt, kann auf der Website CHEM.lu darauf zugreifen. Die digitalen Sprechstunden sind von 16 bis 18 Uhr. Der Zeitplan kann aber je nach Bedarf und Nachfrage angepasst werden. Der CHEM legt fest, dass die Erstattung der Beratung für 47,30 Euro nach den üblichen Verfahren erfolgt, indem die Rechnung an die Krankenkasse geschickt wird.

Gesundheitsministerin Paulette Lenert hatte am Dienstag vor den Abgeordneten erklärt, dass «die medizinische Telekonsultation gut funktioniert». Dies bedeute nicht, dass die Arztpraxen geschlossen seien. Sie «arbeiten anders, um die Gesundheit der Patienten besser zu schützen». Seit Freitagmorgen ist es auch möglich, einen virtuellen Termin bei einem Arzt auf Doctena zu vereinbaren. «Im aktuellen Kontext kann und wird dies Leben retten», sagt Doctena-CEO Patrick Kersten. Die in den letzten Tagen von der medizinischen Website vorbereitete Plattform ermöglicht bereits die Konsultation von rund fünfzig Ärzten. Eine andere Plattform, DoctorPlus, kündigte am Donnerstag die Einführung derselben Art von Diensten für die nächste Woche an.

(L'essentiel)

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  • honga am 22.03.2020 06:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Konsulation ist con

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