In Luxemburg

18. November 2015 11:43; Akt: 18.11.2015 12:33 Print

The Prodigy lässt die Wände der Rockhal zittern

ESCH/BELVAL – Zehn Jahre nach der Einweihung ist The Prodigy am Dienstagabend in die Rockhal zurückgekehrt. Die Show der Briten war zerstörerisch.

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Die Formel bleibt die Gleiche, sie ist ihr Markenzeichen. Schwere und donnernde Beats, manchmal nah an Drum'n'Bass. Ein Sound, der in den 90ern als Big-Beat galt, aus der Küche des Elektro-Alchemisten Liam Howlett. Das neue Album «The Day is my Enemy» hat die Fans von The Prodigy nicht wirklich verblüfft. Aber egal, denn bei den Briten geht es in erster Linie um die Show auf der Bühne.

Und die Bühne kennen Liam Howlett hinter seinen Maschinen sowie die beiden Sänger Keith Flint und Maxim Reality seit dem Jahr 1990. Das Trio wurde um einen Schlagzeuger und einen Gitarristen erweitert. Beim Konzert in der Rockhal tanzen die beiden MC am Dienstagabend wie Boxer kreuz und quer über die Bühne, während in alle Richtungen Lichtstrahlen projiziert werden. Schwer vorstellbar, dass seit ihrem Debüt so viel Zeit vergangen ist. Die Rockenergie war unangetastet, die Punkeinstellung erst recht.

Die britische Band bot ihren Fans viele Auszüge aus dem aktuellen Album, wie den Titel «The Day is my Enemy», das explosive «Nasty» oder «Roadblox», das sehr an Drum'n'Bass orientiert ist. Aber auch Klassiker wie das unzerstörbare «Breathe», das hymnenhafte «Voodoo People» oder «Smack My Bitch Up» füllten den Abend. Auch nach 25 Jahren Karriere steht The Prodigy als Pate der Rave-Szene weiterhin für einen Geist der Freiheit und Rebellion.

(Cédric Botzung/L'essentiel)

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