Bis zu 40 Liter

13. Juli 2021 08:40; Akt: 13.07.2021 09:24 Print

Tiefdruckgebiet bringt Starkregen in die Großregion

LUXEMBURG/GROSSREGION – Trüb, nass, grau und nun auch noch kühl mit Warnung vor starken Regenfällen: Der Sommer 2021 bedient sich eher beim Herbst.

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Autofahrer sollten bei der schlechten Sicht, die der Regen mit sich bringt, besser vorsichtig fahren. (Bild: © Editpress/fabrizio Pizzolante)

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Der Sommer will sich dieses Jahr in Luxemburg nicht so wirklich einstellen. Das trübe Wetter soll sich nach der Vorhersage von MeteoLux am heutigen Dienstag wegen eines Tiefdruckgebiets sogar weiter verschlechtern. Mit Gefahrenstufe gelb, also «Danger potentiel», warnt der Wetterdienst vor Starkregen, der sich gegen Nachmittag zu den moderaten Regenfällen des Tages gesellen kann. Zwischen 12 Uhr und Mitternacht können demnach lokal bis zu 40 Liter Niederschlag pro Quadratmeter fallen.

Ähnlich sieht die Lage für den morgigen Mittwoch aus: Der Regen soll morgens wieder schwach starten und über den Tag stärker werden. Lokale Starkregenfälle sind auch an diesem Tag ab 11 Uhr möglich.

Die nassen Tage werden begleitet von einem Temperaturabfall: Mehr als 17 bis 19 Grad wird es am Dienstag nicht werden, am Mittwoch wird es noch ein Grad kälter. Ab Freitag könnte der Sommer dann wieder ein freundlicheres Gesicht zeigen – die Sonne soll sich wieder für sechs Stunden zeigen und dem Großherzogtum bis zu 21 Grad bescheren. Sollten die Wetterfrösche vom Findel recht behalten, setzt sich der Trend passend zum Wochenende fort und bringt am Sonntag sogar zehn Stunden Sonnenschein bei bis zu 25 Grad.


Saarland und Rheinland-Pfalz

Auch auf deutscher Seite der Großregion gibt das Tiefdruckgebiet dem Sommer keine Chance. Am Dienstag kann es über mehrere Stunden regnen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Lokal können demnach ebenfalls bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Die Höchstwerte liegen zwischen 22 Grad im Nordosten und 17 Grad in der Eifel.

In der Nacht zum Mittwoch regnet es zeitweise im Norden. Im Süden lässt der Regen teils nach bei Tiefsttemperaturen von 16 bis zwölf Grad. Am Mittwoch regnet es dann gebietsweise unwetterartig über mehrere Stunden. Bevorzugt in der Nordhälfte kann es kräftig gewittern. In Gewitternähe kann es auch stürmisch werden. Der DWD warnt lokal vor extremen Unwettern. Die Nachmittagstemperaturen liegen bei 17 bis 22 Grad.

(mei/L'essentiel/dpa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Meinung am 13.07.2021 12:48 Report Diesen Beitrag melden

    Ist doch nicht ungewöhnlich, es gab schon immer solche verregnete Monate, wo die Sommer kalt und regnerisch waren. Man könnte jetzt schon wieder drauf wetten, dass irgendwo wieder Erderwärmung und Co2 ausgegraben werden.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Meinung am 13.07.2021 12:48 Report Diesen Beitrag melden

    Ist doch nicht ungewöhnlich, es gab schon immer solche verregnete Monate, wo die Sommer kalt und regnerisch waren. Man könnte jetzt schon wieder drauf wetten, dass irgendwo wieder Erderwärmung und Co2 ausgegraben werden.