Luxemburg 2035

29. März 2018 19:26; Akt: 30.03.2018 12:57 Print

Tram könnte bis nach Belval verlängert werden

LUXEMBURG – Infrastrukturminister François Bausch hat am heutigen Donnerstag Lösungen für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung vorgestellt.

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Besonders zur Hauptverkehrszeit sind die Autobahnen in Luxemburg überlastet. (Bild: Editpress/Arischard)

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In Luxemburg nimmt die Zahl der Beschäftigten stetig zu. Dadurch wird das Straßennetz im Großherzogtum immer mehr belastet. Dies ist ein Problem, mit dem sich die luxemburgische Regierung bereits seit längerer Zeit beschäftigt.

In der im vergangenen Dezember vorgestellten Studie «Luxmobil» wurden 40.000 Einwohner und 45.000 Grenzbewohner zum Thema Mobilität befragt. Dabei stellte sich heraus, dass 73 Prozent der Arbeitnehmer für den Weg zur Arbeitsstelle ihr eigenes Auto benutzen.

Am heutigen Donnerstag stellte Bausch eine Reihe von Lösungen vor, um die Entwicklung einer nachhaltigen Strategie bis 2035 zu ermöglichen. Darunter fallen die Anpassung der Verkehrsinfrastruktur und der Angebote während der Spitzenzeiten, die Förderung von Fahrgemeinschaften sowie eine bessere Einbindung von Radwegen in das Straßennetz. Außerdem brachte er auch die Idee ein, dass die Tram in zehn bis 15 Jahren vom Kirchberg bis nach Esch-Belval fahren könnte. Diesbezüglich findet am 19. April in der Chamber eine Konsultationsdebatte statt.

(Thomas Holzer/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Dusninja am 29.03.2018 21:01 Report Diesen Beitrag melden

    Mal wieder der übliche "Bullshit". Fahrrad ist schön in Holland und längs der Mosel. Aber in einem hügeligem Land wie Luxemburg? Dann kommt die Katastrophe der A7. Wie kann man glaube, dass es gut geht, wenn man eine 2-3 spurige Autobahn den Verkehr über eine Auffahrt abfliessen lässt?. Wenn ich jetzt mich noch erinnere, dass in Lux die Bevölkerung verdoppelt werden soll, auf 1. Mio? Aber im Ernstfall ist ja wieder der Kollektivurlaub Schuld. Unfähige Politiker gibt es ja nicht. Nur solche die nach der Rushhour (wenn es zb im Winter hell ist) mit dem Tele durch die Gegend fahren.

  • Heng am 29.03.2018 20:27 Report Diesen Beitrag melden

    Ob Herr Bausch anschliessend mit dem Bus nach Hause gefahren ist, steht leider nicht im Text.

  • irgendeen am 30.03.2018 13:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sollen mol Veloh‘en vun Parking Kockelscheier aus fueren lossen, daat geing vill brengen

Die neusten Leser-Kommentare

  • jimbo am 23.05.2018 17:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ass jo net esou, wei wann mer net schon eng Zuchverbindung op de Belval hätten vun der Stadt aus.... Firwat baut en do en Tram dohinn? Well de mei schnell ass? Oder well mer Suen zevill hun? Mach dAutobunn mei breet a mach eng direkt Busspuer doriwwer, soudass de Bus prioriteit huet. All Mensch wou dann op der Autobunn am Stau steet, klëmmt op de Bus wann den an 15min Belval/Lëtz lanschtfiert.

  • Léon am 31.03.2018 09:03 Report Diesen Beitrag melden

    Mon dieux ça va devenir un gouffre financier enorme.

  • Georg am 30.03.2018 23:50 Report Diesen Beitrag melden

    Grenzgänger haben keine Wahl. Und durch den Druck gegen Autonutzung werden sie massiv diskriminiert. Man sollte lieber ein Konzept erarbeiten, womit man das Problem ohne Beschränkungen und mit Autos lösen kann.

  • irgendeen am 30.03.2018 13:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sollen mol Veloh‘en vun Parking Kockelscheier aus fueren lossen, daat geing vill brengen

  • och eng Wourecht am 30.03.2018 08:33 Report Diesen Beitrag melden

    Fahrradfahren bei Schnee Eis und Sommer-Dauerregen? Tolles Konzept. So werden die Straßen leer und unsere Minister in ihren Monsterkarossen haben freie Fahrt. So stehen sie wenigsten mit im Stau.