Luxemburg hilft

19. August 2019 11:47; Akt: 19.08.2019 11:57 Print

Über 400 Millionen Euro Entwicklungshilfe

LUXEMBURG – Paulette Lenert, Ministerin für Zusammenarbeit und humanitäre Hilfe, informierte am Montag über die vom Großherzogtum geleistete humanitäre Hilfe.

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Paulette Lenert stellte die humanitären Aktionen Luxemburgs vor.

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Luxemburg will ein wichtiger Akteur in der humanitären Hilfe bleiben, erklärte Paulette Lenert (LSAP), Ministerin für Zusammenarbeit und humanitäre Maßnahmen, am Montag. Sie stellte die Hilfsaktionen des Landes anlässlich des Welthungertages vor. Im vergangenen Jahr stellte das Großherzogtum 401,3 Millionen Euro für die öffentliche Entwicklungshilfe bereit, von denen 53 Millionen Euro direkt für humanitäre Maßnahmen bereitgestellt wurden.

Afrika bleibt die Region, die den größten Teil dieser Hilfe erhält, «etwa ein Drittel der Gesamtsumme», so Lenert. «Es gibt so viele Krisen auf dem Kontinent und die Gewalt wird nicht weniger», bedauert die Ministerin, die sich dabei vor allem auf die Sahelzone, den Niger und Mosambik bezieht. In diesen Ländern leistete Luxemburg Soforthilfe in Höhe von 500.000 Euro, als im März vergangenen Jahres bei Überschwemmungen mehr als 600 Menschen ums Leben kamen.

Enormer Bedarf an humanitärer Hilfe

Das Geld aus Luxemburg fließt weitgehend in Organisationen wie zum Beispiel UN-Agenturen. Das Geld ist daher nicht für einen bestimmten Konflikt vorgesehen, «was es uns ermöglicht, es flexibel dorthin zu lenken, wo es gerade dringend benötigt wird», so die Ministerin. Sie erinnerte daran, dass «der Bedarf an humanitärer Hilfe enorm ist».

Luxemburg beabsichtigt, in der humanitären Politik auch im laufenden Jahr «die gleiche Linie weiter zu fahren», das heißt, etwa ein Prozent des Bruttonationaleinkommens abzugeben. Die humanitäre Strategie wird in Kürze noch einmal überarbeitet. Gleichzeitig gibt Luxemburg politische Konfliktlösungen nicht auf. «Trotz seiner geringen Größe kann das Land manchmal als Vermittler fungieren, um längerfristige Lösungen zu finden», schließt Paulette Lenert.

(Joseph Gaulier/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • hoppen marc am 19.08.2019 13:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    lëtzebuerg soll sech virtéischt ëm seng léit sech këmmeren dat ët hinnen gudd geet an dan di aaner , dat ass meng meenung

  • Julie am 19.08.2019 13:54 Report Diesen Beitrag melden

    So oft ich Geld gespendet habe so oft habe ich es nachher bereut, früh oder später gibt es einen Skandal ( bsp Unicef ) . Wo Geld sich sammelt sammeln sich auch Gauner. Meine Freundin holt immer wieder Leute von der Strasse und lässt sie an ihrem Tisch mitessen, als Konsequenz der versickerten Spenden eben. Ich habe den Mut nicht, die Politiker eben auch nicht, Spenden in dem Fall ist einfach zumal es Steuergelder sind. Respekt den Leuten die selbst vor Ort gehen um zu helfen ( Prominente wie Private )

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  • Julie am 19.08.2019 13:54 Report Diesen Beitrag melden

    So oft ich Geld gespendet habe so oft habe ich es nachher bereut, früh oder später gibt es einen Skandal ( bsp Unicef ) . Wo Geld sich sammelt sammeln sich auch Gauner. Meine Freundin holt immer wieder Leute von der Strasse und lässt sie an ihrem Tisch mitessen, als Konsequenz der versickerten Spenden eben. Ich habe den Mut nicht, die Politiker eben auch nicht, Spenden in dem Fall ist einfach zumal es Steuergelder sind. Respekt den Leuten die selbst vor Ort gehen um zu helfen ( Prominente wie Private )

  • hoppen marc am 19.08.2019 13:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    lëtzebuerg soll sech virtéischt ëm seng léit sech këmmeren dat ët hinnen gudd geet an dan di aaner , dat ass meng meenung