In Luxemburg

14. Januar 2019 17:15; Akt: 15.01.2019 09:11 Print

Über 500 Objekte für gefördertes Wohnen geplant

LUXEMBURG – Der Wohnungsbau liegt im Großherzogtum in den Händen der Partei Déi Gréng. Und die will mehr Sozialbauten und erschwinglichen Wohnraum bereitstellen.

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Die SNHBM ist Trägerin bei rund zehn Prozent der geplanten Bauprojekte. (Bild: Editpress)

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«Unser Ziel ist es, alle Kräfte zu mobilisieren und das Angebot an Sozialwohnungen und erschwinglichen Wohnungen zu erhöhen – insbesondere was Mietobjekte angeht», erklärt der Déi-Gréng-Abgeordnete und Vorsitzende des Parlamentsausschusses Wohnen.

Was ist der Unterschied zwischen Sozialwohnungen und erschwinglichem Wohnungen? «Die Definition ist noch nicht abgeschlossen. Zu diesem Zweck werden wir das Gesetz über den sozialen Wohnungsbau aus dem Jahr 1979 komplett überarbeiten. Für mich kommt bezahlbares Wohnen für Haushalte infrage, die zu viel verdienen, um eine Sozialwohnungen zu bekommen, und zu wenig, um auf dem derzeitigen Immobilienmarkt fündig werden zu können», sagt Kox.

537 Projekte mit 11.000 Wohneinheiten

Neben dem Wohnungsbaufonds und der SNHBM (Société nationale des habitations à bon marché) sollen die Gemeinden bei der Umsetzung zukünftiger Projekte eine entscheidende Rolle spielen. «Sie haben eine Verpflichtung der Allgemeinheit gegenüber und werden vom Staat weitgehend unterstützt», so der Grünen-Politiker weiter.

Der Regierungsrat hat kürzlich ein Programm für den Bau von Sozialwohnungen genehmigt. Geplant sind 537 Projekte mit insgesamt 11.000 Wohneinheiten. In fast der Hälfte der Fälle sind die Projektträger die Kommunen. Der Wohnfonds wird für ein gutes Drittel der Projekte und die SNHBM für zehn Prozent verantwortlich sein.

(Patrick Théry/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Saupreis am 15.01.2019 12:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ach, sind bald wieder (Europa)Wahlen?

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  • Saupreis am 15.01.2019 12:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ach, sind bald wieder (Europa)Wahlen?