Chefkoch in Luxemburg

13. Dezember 2018 16:07; Akt: 13.12.2018 16:44 Print

«Und plötzlich trifft es die eigene Familie»

LUXEMBURG/STRASSBURG – Etienne-Jean Labarrère-Claverie ist Chefkoch eines Restaurants in Bettemburg. Sein Cousin wurde Opfer des Attentäters von Straßburg.

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Jérémy Raoult, Cousin von Étienne-Jean Labarrère-Claverie, wurde bei dem Angriff schwer verletzt.

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Das Attentat von Straßburg hat auch die Luxemburger schockiert. Viele mussten sofort an Familie und Freunde denken, die dort leben. Für Étienne-Jean Labarrère-Claverie, Chefkoch bei Cibo’s in Bettemburg, und seine Angehörigen wurde der Albtraum zur Realität. Denn sie selbst sind von dem Angriff betroffen. Unter den Verletzten befindet sich auch der 28-jährige Jérémy Raoult, Musiker und Cousin des Chefkochs. «Wenn es plötzlich die eigene Familie trifft, dann ist das ein unglaublicher Schock. Man denkt ja immer, dass kann einem selbst oder seinen Angehörigen nicht passieren und dann passiert es doch», erklärt der französische Koch im Gespräch mit L'essentiel.

Am Dienstagabend bereitete sich Jérémy Raoult in einem Café im Straßburger Zentrum gerade auf ein Konzert vor. Er ist mit seinen Freunden für ein paar Minuten nach draußen gegangen, um eine Zigarette zu rauchen. Wenige Augenblicke später drückte Chérif Chekatt ab und traf den jungen Franzosen mit einer Kugel in der Halsschlagader.

Raoult, dessen Künstlername «Lovetek» ist, wurde ins Krankenhaus gebracht und sofort notoperiert. «Er ist über dem Berg», sagt Etienne, der ihn am Sonntag besuchen wird. «In solchen Momenten wird einem wieder bewusst, wie viel einem die Familie bedeutet. Mein Cousin ist stark und er wird es schaffen.»

(th/L'essentiel)

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