In Luxemburg

20. September 2017 16:56; Akt: 21.09.2017 07:05 Print

Verjüngungskur für «vergessene» Kasematten

LUXEMBURG – Unter der Hauptstadt wird seit Mittwoch schwer gearbeitet. Die Sehenswürdigkeit soll ab dem Sommer 2018 in einem völlig neuen Licht erscheinen.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema

Im vergangenen Jahr besuchten 129.682 Menschen die Bock-Kasematten. Damit war das im 17. Jahrhundert angelegte unterirdische Verteidigungssystem die meistbesuchte Sehenswürdigkeit in Luxemburg. In der Schwesteranlage, den Petruss-Kasematten, wurden seit 2014 fast keine Besucher empfangen. Lediglich in den Schulferien wurden sie für insgesamt 12.724 Schaulustige geöffnet. Seit der erneuten Schließung liefen die Vorbereitungen für die anstehenden Arbeiten auf Hochtouren.

«Wir beginnen gerade mit einer Reihe von technischen Umbauten, beispielsweise Elektroinstallationen. Außerdem wollen wir ein neues Sicherheitskonzept realisieren», sagt Tom Bellion, Direktor des Luxembourg City Tourist Office (LCTO), das seit 1977 die Kasematten betreibt.

Wiedereröffnung im Juni 2018

Das Umbauprojekt soll den Petruss-Kasematten ermöglichen, ihr touristisches Potenzial voll auszuschöpfen. Wir werden auch die Gelegenheit nutzen, ein Szenografieprojekt zu entwerfen, das die Kasematten in einem völlig neuen Licht erscheinen lässt.

Der Startschuss zu den Bauarbeiten fiel am Mittwochnachmittag mit dem Umzug einer im Jahr 1843 in Deutschland gebauten Kanone. Sie wurde vom Luxemburger Militär abgeholt und wird nun restauriert. Das Projekt mit einem Gesamtaufwand von 1,5 Millionen Euro wird zu zwei Dritteln von der Stadt Luxemburg finanziert, der Rest kommt aus dem Wirtschaftsministerium. Die Kasematten sollen «um den Nationalfeiertag 2018 wiedereröffnet werden», so Bellion.

(Jérôme Wiss/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.