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30. Juli 2018 19:03; Akt: 31.07.2018 11:46 Print
Während manche absichtlich die Warnhinweise ignorierten, bemerkten andere die wenigen Schilder in der Nähe des Schwimmbereichs nicht. «Wir sahen Schilder, aber wir haben nicht wirklich aufgepasst. Es war nicht ganz klar», erklärt ein holländischer Vater, als er aus dem Wasser kommt. «Wir haben das Problem mit den Blaualgen auch in den Niederlanden. Kinder juckt es sofort, wenn sie mit den Algen in Berührung kommen. Aber hier ist das Wasser klar und der See groß. Wir dachten nicht, dass es hier problematisch ist», fährt der Mann fort als er seine Kinder abtrocknet.
Ein anderes junges Paar und ihre Kleinen verzichten zum Unmut der Kinder auf ein Bad. «Wir kamen extra aus Marche-en-Famenne in Belgien, um hier zu schwimmen. Wir fanden es zwar merkwürdig, dass niemand im Wasser war, aber die Schilder haben wir nicht gesehen. Es ist wirklich schade. Wir kommen diesen Sommer auch nicht zurück. Wenn du nicht schwimmen kannst, kannst du genauso gut in deinem Garten bleiben», sagt der junge Vater.
Etwas risikofreudiger ist ein junges Pärchen aus den Niederlanden, das sich nicht um die Hinweise kümmert und die Füße einfach im Wasser baumeln lässt. Ihre Pläne für den Rest des Urlaubs wollen die beiden wegen der Algen nicht ändern. Eine andere niederländische Familie überlegt sich Alternativen: «Vielleicht gehen wir ins Freibad. Aber ich bin mir nicht sicher, ob es dort auch wirklich sauberer ist, wenn es so voll ist.»
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