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Dann aber bitte jedes Feuerwerk verbieten. Nicht nur privates.
23. Januar 2019 12:36; Akt: 23.01.2019 13:26 Print

Gehören diese Bilder bald der Vergangenenheit an? Wenn es nach dem Willen von vier Antragsteller n geht, ja. (Bild: Editpress)
Auf der Website der Chamber können ab dem heutigen Mittwoch 18 neue Petitionen unterschrieben werden. Besonders das Thema Feuerwerk brannte vielen Bürgern offenbar zum Jahreswechsel unter den Nägeln. Gleich vier Initiatoren reichten einen entsprechenden Text zu dem Thema ein.
Bildstrecken Die Böllerei zum Jahreswechsel setzt Haustiere unter StressAlle dieser Petitionen zielen in die selbe Richtung: Der Text mit der Nummer 1171 fordert ein generelles Verbot von Privatfeuerwerken, die Petition 1172 will Feuerwerskörper landesweit verbieten. Der Text mit der Nummer 1173 soll erreichen, dass der Verkauf von Böllern und Raketen künftig strengeren Regeln unterliegt. Auch der Autor der Petition Nummer 1174 spricht sich generell gegen Feuerwerke aus. «Man kann nicht ernsthaft darüber diskutieren, dass die Umweltbelastung durch den Straßenverkehr reduziert werden müsse, wenn man Feuerwerke zulässt. In Deutschland enspricht der Schadstoffausstoß am Silversterabend dem des Verkehrs in zwei Monaten», schreibt der Petent.
Für eine Änderung des Wahlrechts setzt sich ein weiterer Antragsteller ein. Der Text sieht vor, dass die Partei, die bei Parlamentswahlen die meisten Stimmen bekommt, auch in die Regierung kommt. Außerdem fordert eine Petition das auch Jungsesellen ein Recht auf Adoption haben sollen, eine andere zielt darauf ab, dass es in Zukunft auch auf den Herrentoiletten in Gaststätten oder öffentlichen Gebäuden eine Wickelkommode für Babys und Kinder geben soll.
Die 18 neuen Petitionen können bis zum 6. März auf der Seite der Chamber unterzeichnet werden. Erreicht ein Text die Marke von 4500 Unterschriften, muss er von den Abgeordneten im Plenum diskutiert werden. Geschafft haben das die Petitionen zum Rauchverbot auf Gaststätten-Terassen und zur Reduzierung von Plastikmüll. Sie werden am 30. Januar im Parlament zur Sprache gebracht.
(sw/L'essentiel)
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