Jahresüberschuss

15. Mai 2019 13:11; Akt: 15.05.2019 13:53 Print

Löwen-​​Bank wird von guter Bilanz überrascht

Trotz anhaltend niedriger Zinsen erzielte die ING Luxemburg im vergangenen Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von 115 Millionen Euro.

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Colette Dierick, CEO von ING Luxemburg, und Philippe Gobin, Chief Financial Officer, präsentierten die Jahresergebnisse der Bank. (Bild: Editpress/Hervé Montaigu)

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«2018 war noch besser als 2017 und das war schon ein Rekordjahr», sagt Colette Dierick, CEO von ING Luxemburg, am Mittwoch bei der Präsentation der Jahresergebnisse. Die Löwen-Bank erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von 115 Millionen Euro. Das liegt acht Prozent über dem Vorjahreswert.

«In den letzten fünf Jahren waren die Zinsen sehr niedrig. Dadurch haben wir auch bei Krediten weniger eingenommen. Die Aussichten sind nicht gut, auch wenn wir das den Zahlen nicht ansehen, weil wir andere Dienstleistungen, andere Produkte angeboten haben. Wir sind kreativ, aber es gibt eine Grenze für Kreativität», erklärt Colette Dierick.

Online-Banking und Offline-Banking

Insbesondere die Kosten stiegen gegenüber dem Vorjahr um vier Prozent auf 157 Millionen Euro und die Steuern auf 41 Millionen Euro. Das ist ein Plus von 13 Prozent. Die ING Luxemburg konnte dies mit einem höheren Volumen bewältigen. Insbesondere die Hypothekarkredite stiegen um 15 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. «Im vergangenen Jahr wurde ein neues Computer-Tool eingeführt, mit dem man online Ausgaben nachweisen kann – was vorher ziemlich mühsam war. Wir setzen aber weiterhin darauf, den digitalen Komfort mit persönlicher Beratung zu kombinieren», ergänzt der CEO.

Auch das Private Banking entwickelt sich gut, mit einem Wachstum des Kreditportfolios von 85 Prozent in den letzten vier Jahren und der Finanzierung von Luxusresidenzen im Ausland.

Philippe Gobin, Chief Financial Officer sagte, er erwarte kein Wachstum im kommenden Jahr. »Wir sind fast sicher, dass wir schlechtere Ergebnisse erzielen werden», so Colette Dierick.

(Mathieu Vacon/L'essentiel)

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