Schueberfouer 2019

30. August 2019 08:45; Akt: 30.08.2019 09:05 Print

Was machen eigentlich die Kinder der Schausteller?

LUXEMBURG – Rund 40 Kinder leben gerade mit ihren Eltern auf der Schueberfouer. Sie sind es gewohnt, auf Reisen zu sein. Das Großherzogtum ist ihr Zuhause auf Zeit.

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«In Luxemburg ist es nicht langweilig!», scherzt der erstaunlich selbstbewusste 11-jährige Noa. Der junge Franzose ist eines von 40 Schaustellerkindern, die während der Fouer im Kulturzentrum «Tramsschapp» an vielen Aktivitäten teilnehmen.

DIY, Themenspiele, sportliche Aktivitäten, das Ministerium für Nationale Bildung hat eine Vielzahl von Freizeit-Workshops geplant. Elf Animateure des Nationalen Jugenddienstes leiten die Angebote bis zum 10. September. Auf dem Programm stehen auch Ausflüge, etwa in den Trampolinpark, zum Piratenschiff oder in das Naturmuseum. «Mit Spielen in der Stadt können sie die wichtigen Orte des Landes entdecken», erklärt Betreuerin Valérie Hentzen.

Wie der Vater, so der Sohn

Die Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren sind überwiegend Franzosen. Ein Deutscher und zwei Luxemburger haben sich der Gruppe angeschlossen. Die Kinder schätzen die Initiative. Die meisten von ihnen sind schon oft im Großherzogtum gewesen. Izzy, 8 Jahre alt, reist mit ihren Eltern über die Jahrmärkte in Frankreich. Gerade lebt sie auf der Schueberfouer. Wenn die Workshops vorbei sind und das Wochenende beginnt, wird auch sie zu einer echten kleinen Schaustellerin. «Ich helfe meinen Eltern mit ihren Spielautomaten, ich fülle gerne die Töpfe», scherzt sie.

Die Atmosphäre auf dem Volksfest ist offenbar ansteckend. Auch Noa will in die Fußstapfen seines Vaters treten. «Ich mag es, zu reisen und mehrere Städte im selben Jahr zu besuchen.» Die Schueberfouer findet bis zum 11. September statt.

(Marine Meunier/L'essentiel)

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