Experten-Tipps

08. April 2020 08:00; Akt: 08.04.2020 08:06 Print

Wecker, Licht und Bewegung gegen den Schlafmangel

LUXEMBURG – Wegen die Isolation leiden viele Personen unter Schlafstörungen. Das liegt hauptsächlich am Rückgang der Bewegung und dem veränderten Biorhythmus.

storybild

Viele Menschen leiden derzeit verstärkt unter Schlafstörungen. (Bild: AFP)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Das Coronavirus und alle daraus resultierenden negativen Konsequenzen erhöhen bei vielen Menschen den Stresslevel. Neben den Sorgen um die eigene Gesundheit, wissen auch viele nicht, wie sie die Krise finanziell bewältigen können. Außerdem sorgt die Isolation dafür, dass sich der Biorhythmus umstellt und sich die Menschen weniger bewegen. «Damit sind alle Voraussetzungen für Schlafstörungen gegeben», sagt Dr. Alexander Pincherle, Neurologe an den Robert-Schuman-Krankenhäusern in Luxemburg-Stadt.

Vor allem seien ältere Menschen betroffen: «Viele von ihnen schlafen tagsüber ein und können dann nachts nicht mehr schlafen», erklärt er. Für den Neurologen und Schlafspezialisten ist es wichtig, die Zeiten, in denen man üblicherweise zu Bett geht, auch in der Isolation beizubehalten. «Es hilft, sich morgens einen Wecker zu stellen und sich möglichst lange dem Tageslicht auszusetzen», so Pincherle weiter. Außerdem sei es wichtig, sich «mindestens 30 Minuten pro Tag» zu bewegen und immer zum gleichen Zeitpunkt zu essen. Dabei gelte es abends fettreiche Kost zu vermeiden.

Für Menschen, die zu Angstzuständen neigen, empfiehlt Pincherle, «lesen, Musik hören oder einen Filme anschauen». Außerdem rät der Mediziner, die Helligkeit des Computerbildschirmes am Abend zu reduzieren. «Das Licht der Bildschirme reduziert die Produktion von Melatonin. Dieses Hormon hilft uns ebenfalls bein Einschlafen.»

(Noémie Koppe/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.