Tragödie

25. November 2019 19:53; Akt: 25.11.2019 20:03 Print

Weihnachtsmarkt öffnet am Dienstag wieder

LUXEMBURG-STADT – Am Dienstag öffnen die Buden am Knuedler wieder, aber ohne die Eisskulpturen. Es bleiben viele offene Fragen.

storybild

Am Montagabend wurde von der Stadt Luxemburg eine Pressekonferenz und Kranzniederlegung organisiert.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der Weihnachtsmarkt wird ab Dienstag wieder geöffnet sein, aber ohne die Eisskulpturen, sagte Bürgermeisterin Lydie Polfer auf einer Pressekonferenz, die am Tag nach der Tragödie stattfand. Ein luxemburgisches Kind im Alter von zwei Jahren und 10 Monaten war am Sonntag von einem der ausgestellten Eiskunstwerke erschlagen worden. «Den Weihnachtsmarkt heute zu schließen, war eine elementare Pflicht des Mitgefühls», begründete die Bürgermeisterin die Entscheidung und war angesichts der Tragödie immer noch fassungslos.

«Wir sind am Boden zerstört. Was am Sonntag geschah, war schrecklich. Es ist das Schlimmste, was passieren kann», so Polfer. «Ein solcher Unfall ist noch nie zuvor passiert, das ist das erste Mal. Die Priorität bei dieser Art von Ereignissen ist es immer, dafür zu sorgen, dass alles reibungslos läuft. Bis jetzt sind wir verschont geblieben.»

Die Eisskulpturen waren «von international renommierten Profis» erschaffen worden, erklärte Marc Angel in seiner Eigenschaft als Präsident des Tourismusbüros der Stadt Luxemburg (LCTO). Er fügte ebenfalls hinzu, dass das betreffende Objekt 2,50 Meter groß war, damit die Menschen sich vor der Skulptur fotografieren konnten. Infolgedessen wurden keine Sicherheitsbarrieren errichtet. «Wie kann es zusammengebrochen sein? Lag es am Eis? Hat ein Dritter die Struktur aus dem Gleichgewicht gebracht?» – Dies sind alles Fragen, die die eingeleitete Untersuchung nun klären muss. Für die Polizei sind «alle Fotos und Videos, die dort am Abend aufgenommen wurden» potenziell interessant.

(Thomas Holzer/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Benny am 26.11.2019 08:56 Report Diesen Beitrag melden

    Ein schrecklicher Unfall, die armen Eltern...aber was die Politiker jetzt aufführen Blumenniederlegung, Pressekonferenz ist blosse Mache, die sollten aus Respekt gegenüber den Eltern des toten Kindes das ganze Getue unterlassen.....und nicht versuchen sich jetzt noch zu profilieren!

  • kaa am 26.11.2019 11:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nom Tornado war déi selwescht politisch Selbstdarstellung ze gesin. An watt huet et deenen Betraffene bruecht? Näischt. Zreckhaalen an Bescheidenheet = Friemwierder fir ee Politiker.

  • Fränz am 29.11.2019 08:56 Report Diesen Beitrag melden

    An wann se sech net öffentlech gewisen hätten, wär gesot gin sie geigen sech feig aus der Sach zeien. Leider ass un enger geschittener Sach neischt mei ze änneren!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Fränz am 29.11.2019 08:56 Report Diesen Beitrag melden

    An wann se sech net öffentlech gewisen hätten, wär gesot gin sie geigen sech feig aus der Sach zeien. Leider ass un enger geschittener Sach neischt mei ze änneren!

  • jo an am 26.11.2019 12:18 Report Diesen Beitrag melden

    ich würde mich schämen ! hätte ich was zu sagen wäre der ganze markt zu ! hauptsache gut fressen und saufen !

  • kaa am 26.11.2019 11:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nom Tornado war déi selwescht politisch Selbstdarstellung ze gesin. An watt huet et deenen Betraffene bruecht? Näischt. Zreckhaalen an Bescheidenheet = Friemwierder fir ee Politiker.

  • Provinzler am 26.11.2019 11:11 Report Diesen Beitrag melden

    Business as usual fur die Stadt. Aus Respekt vor der Famillie werde ich den Markt meiden.

  • Julie am 26.11.2019 09:23 Report Diesen Beitrag melden

    Keiner hat es bislang klar gesagt was viele aber denken, alle warten auf die Expertise, aber mal ehrlich ein Blick auf das Foto der Skulptur genügt: stellen Sie sich vor Sie versuchen eine Platte von 2,5 m Länge hochkant zu stellen, das ist quasi unmöglich Sie müssen das Teil von 2 Seiten stützen, auf den Fotos sind keine "Querstreben" zu erkennen, selbst eine Ziegelwand kippt um ohne Querwand.