Bei Grenzgängern

28. März 2019 16:38; Akt: 28.03.2019 17:45 Print

Welches Land muss Arbeitslosengeld zahlen?

LUXEMBURG – Die Abgeordneten des Arbeitsausschusses haben dem Arbeitsminister gegenüber ihre Besorgnis über die bevorstehende Reform des Arbeitslosengeldes zum Ausdruck gebracht.

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In Luxemburg steht derzeit die Arbeitslosenunterstützung für Grenzgänger zur Debatte. Die Mitglieder des Ausschusses für Arbeit und soziale Sicherheit befragten Arbeitsminister Dan Kersch (LSAP) am Donnerstag zu einer am 19. März zwischen den europäischen Institutionen (Parlament, Rat, Kommission) erzielten Einigung.

Diese sieht vor, dass arbeitslose Grenzgänger künftig von dem Land, in dem sie gearbeitet haben und nicht mehr von dem Land in dem sie wohnen, unterstützt werden müssen. In der EU soll dieses Gesetz bereits 2021 in Kraft treten, das Großherzogtum konnte eine Frist aushandeln. Der Ausschuss der Ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten (AStV) wird am Freitag über das Thema entscheiden. Im Europäischen Parlament soll die Entscheidung Mitte April fallen.

Luxemburg steht einer solchen Reform skeptisch gegenüber. Die Mitglieder des Arbeitsausschusses sind der Ansicht, dass das neue System ein Missbrauchsrisiko mit sich bringt, insbesondere weil Adem Schwierigkeiten bei der Kontrolle von Arbeitslosen im Ausland haben könnte.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Diego Garcia am 29.03.2019 08:44 Report Diesen Beitrag melden

    Die Grenzgänger zahlen genau wie die Einheimischen 7-9% Steueraufschlag für den Arbeitslosenfonds. Warum soll Luxemburg Ihnen keine Arbeitslosenunterstützung gewähren? Können die Grenzgänger in diesem Fall den Steueraufschlag zurückfordern?

  • Pg am 29.03.2019 14:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dann brauchst ihr ja nicht hier zu arbeiten. Ihr bekommt mehr als in eurem Land wenn euch das nicht passt oder zufrieden seid dann in Arbeitet bei euch und der Weg wäre auch für euch kürzer

  • Ger am 29.03.2019 10:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dat doten wart Letzebuerg an de Ruin dreiwen mat denen villen Grenzgänger,ech hun ömmer gemengt,mir hätten ee Vetorecht. Wir fair,wann töschend denen zwee Länner dann gedeelt géiw,also Letzebuerg plus ,dat betreffend Land.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Pg am 29.03.2019 14:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dann brauchst ihr ja nicht hier zu arbeiten. Ihr bekommt mehr als in eurem Land wenn euch das nicht passt oder zufrieden seid dann in Arbeitet bei euch und der Weg wäre auch für euch kürzer

  • Claude am 29.03.2019 12:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    an dann wëllen déi Roud an déi Gréng och nach d’Veto-Recht a Steierfroën opginn ... hei gesäit ern jo wat dobäi erauskënnt wann Merkel, Macron & Co. iwwert déi aaner decidéire kënnen...

  • Ger am 29.03.2019 10:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dat doten wart Letzebuerg an de Ruin dreiwen mat denen villen Grenzgänger,ech hun ömmer gemengt,mir hätten ee Vetorecht. Wir fair,wann töschend denen zwee Länner dann gedeelt géiw,also Letzebuerg plus ,dat betreffend Land.

  • svendorca am 29.03.2019 10:02 Report Diesen Beitrag melden

    ..in Spanien darf man sogar die Verlängerung der Arbeitslose elektronisch bewerkstelligen, und das jeden 3.Monat, ohne mal an Missbrauch zu denken, das während einem Jahr, und dann wird es eng,..und wenn du im Ausland wohnen tust und die Behörde gut beschissen hast passiert gar nichts., und so ist es auch mit dem "Revis", wenn man genug eingesäckelt hat, verschwindet man.

  • Diego Garcia am 29.03.2019 08:44 Report Diesen Beitrag melden

    Die Grenzgänger zahlen genau wie die Einheimischen 7-9% Steueraufschlag für den Arbeitslosenfonds. Warum soll Luxemburg Ihnen keine Arbeitslosenunterstützung gewähren? Können die Grenzgänger in diesem Fall den Steueraufschlag zurückfordern?