Ernte in Luxemburg

04. September 2019 13:49; Akt: 04.09.2019 13:56 Print

Wenig Auswirkungen durch die Hitzewelle

LUXEMBURG – Dürre und Hitzewellen haben sich in den verschiedenen Landesteilen unterschiedlich stark ausgewirkt. Die Schäden halten sich insgesamt aber in Grenzen.

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Jean Müller (links), Direktor der Moulins de Kleinbettingen und Romain Schneider, Landwirtschaftsminister. (Bild: L'essentiel/Pascal Piatkowski)

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Der Westen des Landes hat weniger unter Hitze und Dürre gelitten als der Osten, so Agrarminister Romain Schneider (LSAP). Mit rund sieben Tonnen pro Hektar für Gerste, Weizen, Roggen, Hafer und Triticale «liegt die Ernte dennoch in einem guten Durchschnitt», erklärte Steve Turmes, Direktor der Coopérative des producteurs luxembourgeois de semences (LSG).

Vor allem die Qualität und Quantität der Gerste war besonders hoch, da dieses Getreide das erste ist, welches geerntet wird. Sie hat daher kaum unter den Auswirkungen der Dürre gelitten. Raps hingegen verzeichnete aufgrund der hohen Temperaturen einen geringeren Ertrag als in den Vorjahren. «Die Preise sind zu niedrig, weil die Lagerbestände überall hoch sind», sagte Klaus Palzkill von der Kooperative Versis. Infolgedessen haben die Einkommen der Landwirte gelitten, weil die Verkäufe oft kaum die Betriebskosten decken.

«Die Landwirte können sich gegen Produktionsausfälle durch schlechtes Wetter versichern - 65 Prozent davon werden vom Staat finanziert», sagt Romain Schneider. Viele der rund 1900 Landwirte des Landes nutzen dies bereits, um Risiken zu begrenzen. Wie in vielen Ländern hat sich das luxemburgische Landwirtschaftsministerium zum Ziel gesetzt, neue Pflanzen zu entwickeln, die in Zukunft widerstandsfähiger gegen Wärme- und Wassermangel sind.

(Pascal Piatkowski/L'essentiel)

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