In Luxemburg

13. November 2020 15:08; Akt: 13.11.2020 15:49 Print

Weniger Ferienjobs wegen Gesundheitskrise

LUXEMBURG – Normalerweise stellen Supermärkte, Postdienste und Spielwarenläden im Vorfeld der Festtage zahlreiche Hilfskräfte ein. Das ist in diesem Jahr anders.

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Die Luxemburger Post und der Paketdienst DHL rechnen mit einer starken Weihnachtssaison.

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Für den Caterer Traiteur Steffen sind Ferienjobber in der Weihnachtssaison normalerweise eine wichtige Hilfe, um die hohe Zahl der Aufträge bewältigen zu können. Da private Partys oder Firmenfeiern in diesem Jahr aufgrund der Gesundheitskrise aber nicht stattfinden können, stellt der Caterer in diesem Jahr im Vorfeld der Festtage deutlich weniger Personal ein. «Wir brauchen lediglich für unseren Lieferservice Hilfskräfte», sagt Véronique Blum vom Traiteur Steffen.

In einem Spielwarengeschäft in Fötz erklärt die Geschäftsführerin Isabelle Lahaye, dass sie zunächst zwei Saisonarbeiter eingestellt habe. «So wie in den anderen Jahren auch», sagt sie. Allerdings könne sie nicht planen, da niemand wisse, ob sie ihre Spielwaren auch im Dezember noch verkaufen darf. Ein anderes Spielwarengeschäft in Luxemburg-Stadt stellt keine zusätzlichen Kräfte ein. «Wir sind schon froh, wenn unsere Stammbelegschaft genug zu tun hat», erklärt der Inhaber.

Postdienste rechnen mit Paketflut

Die Supermarktkette Cactus hat noch nicht für die Festtage geplant. «Wir müssen auf die aktuelle Lage schauen. Wenn sie es zulässt, rekrutieren wir auch», sagt ein Sprecher. Der Cora-Supermarkt im Bartringen stellt ebenfalls nach Bedarf ein.

Die einzige Branche, die definitiv auf Hilfskräfte zurückgreifen muss, sind die Postdienste. Der Sektor erwartet eine wahre Flut an Paketsendungen. Sowohl die Post als auch DHL rechnen mit einer « Explosion beim Online-Shopping», so ein Post-Sprecher. Er gehe davon aus, dass das Unternehmen im Dezember weit über 700.000 Pakete verarbeiten muss.

(Marion Mellinger/L'essentiel)

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