Mysteriös

16. Juli 2020 08:18; Akt: 16.07.2020 08:21 Print

Wer hat dieses Feendorf gebaut?

In einem Wald in Connecticut befindet sich ein Feendorf. Wer es gebaut hat, ist unklar.

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In einem Wald in Connecticut befindet sich ein Feendorf. Wer es gebaut hat, ist unklar.

Versteckt in einem Waldstück, am Ende einer Waldstraße, befinden sich die Ruinen winziger Häuser, eine Art verlassene Feenstadt. Das Little People Village in Waterbury, Connecticut ist fast vergessen – aber nur fast.

Neben den kleinen Häuschen, die teilweise direkt in den Fels geschlagen sind, gibt es auch noch einen vergleichsweise riesigen Thron. Darum herum befinden sich die Reste eines Gartens. Die Gewächse sind aber aus ihren «Gärtchen» herausgewachsen und überwuchern nun alle Gebäude.

Schön und süß, aber irgendwie auch unheimlich

Während ein Feendorf wohl für die meisten noch sehr süß ist, ist ein verlassenes, zerfallendes Feendorf irgendwie ein bisschen unheimlich. Besucher erzählen von einem «surrealen Erlebnis» und dem Gefühl «hier nicht erwünscht zu sein».

Eine Besucherin erzählt, sie habe das plötzliche Bedürfnis gehabt, diesen Ort möglichst schnell wieder zu verlassen. Ihr Partner dagegen habe nichts gespürt und wollte die Häuser sogar noch untersuchen. Sie habe sich aber so unwohl gefühlt, dass sie etwas weiter weg auf ihn gewartet habe – und kaum sei sie aus dem Wald gewesen, sei das Gefühl komplett verschwunden.

William hörte Stimmen

Aber wer hat das Dorf gebaut? Darüber sind sich die Einheimischen in Waterbury uneinig. Gerüchten zufolge ist das Feendorf das Werk eines Mannes, dessen Ehefrau Wahnvorstellungen hatte – sie wurde von den Feen «heimgesucht» und bat ihren Mann, ein Dorf für die Feen zu bauen, damit sie sie in Ruhe lassen.

Eine andere Geschichte dreht sich um William, einen ehemaligen Bewohner von Waterbury. Er soll Stimmen die Stimmen der Feen gehört haben, die ihn dazu aufforderten, ein Dorf für sie zu bauen. Und obwohl William diesem Wunsch nachkam, sollen ihn die Fabelwesen danach in den Wahnsinn getrieben haben. Angeblich soll man bei Vollmond das hinterhältige Lachen der Feen hören, die William Streiche spielten.

Kaum Vandalismus

Am wahrscheinlichsten scheint die Theorie, dass das Feendorf eine Touristen-Attraktion sein sollte. Wer damit Touristen anlocken wollte, ist aber unklar. Einer der Gründe für den Verfall ist schließlich die etwas abgelegene Lage und die damit verbundene Einsamkeit. So gibt es im Feendorf auch kaum Vandalismus oder Graffitis. Vielleicht sind es aber auch die Feen, die ihr zerfallenes Dorf beschützen.

(L'essentiel/Meret Steiger)

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