Luxemburg

28. Juli 2021 08:04; Akt: 28.07.2021 08:08 Print

Wie Einrichtungen für Kleinkinder geprüft werden

LUXEMBURG – Drei Kinderkrippen haben Anfang Juli ihre Zulassung verloren. Doch wie bekommt eine Einrichtung diese überhaupt?

storybild

Der Fachkräftemangel zeigt sich auch in der Kleinkinderbetreuung im Land.

Zum Thema
Fehler gesehen?

«60 Prozent des Personals in Einrichtungen für Kleinkinder müssen qualifiziert sein, in Einrichtungen, die Schulkinder aufnehmen, sind es 50 Prozent», erklärt Fabienne Leukart, Koordinatorin der Zulassungsstelle des Bildungsministeriums. Die Kapazität der Anlagen wird per Ministerialerlass festgelegt. «Das muss respektiert werden. Manchmal werden auch mehrere Kinder aufgenommen.»

Um ihre Zulassung zu erhalten, müssen die 819 am 21. Juli aufgelisteten Bildungs- und Aufnahmedienste alle Bedingungen in Bezug auf Personal, obligatorische Dienstleistungen, Infrastruktur, Sicherheit und das Bildungsprojekt erfüllen. «Wir führen eine Besichtigung vor Ort durch, bevor wir die Genehmigung erteilen», fügt Fabienne Leukart hinzu.

Sobald die Genehmigung erteilt ist, finden unangekündigte Inspektionen statt. «Wir prüfen die Infrastruktur, den Hygienezustand, das Essen, das den Kindern serviert wird, die Raumaufteilung und die Anzahl der Kinder und des Personals. Auch das Äußere wird untersucht», sagt sie. Wenn etwas nicht in Ordnung ist, wird eine förmliche Aufforderung an den Manager geschickt. «Seit Anfang des Jahres wurden etwa vierzig Bescheide verschickt.»

(Marion Mellinger/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.