Todesfahrt in Wiltz

04. Januar 2019 07:04; Akt: 04.01.2019 11:50 Print

«Wie kann man so eine Tat begehen?»

WILTZ – Einen Tag nach der schrecklichen Tat stehen die Bewohner noch immer unter Schock. Die Szenen, die sich am Mittwoch abspielten, sind für viele nur schwer zu begreifen.

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Auch einen Tag nach der schrecklichen Tat in Wiltz sind in der Rue Grande-Duchesse Charlotte noch immer Blutspuren und weiße Tatort-Markierungen der Polizei zu sehen. Was hier geschah, ist besonders für die Anwohner schwer zu begreifen. Ein 47-jähriger Mann hat am Mittwochnachmittag gegen 15.15 Uhr eine Fußgängergruppe angefahren. Mit Absicht, wie die Staatsanwaltschaft mittlerweile vermutet. Der Autofahrer fuhr insgesamt fünf Personen um. Darunter auch seine Ex-Frau und sein zweijähriges Kind, das die Tat nicht überlebte. Die anderen Personen befinden sich derzeit mit teils schweren Verletzungen im Krankenhaus. Ein zehn Monate altes Kind konnte das Krankenhaus bereits verlassen.

«Ich hörte einen lauten Knall. Als ich dann noch Schreie hörte, wusste ich, dass etwas Schlimmes passiert ist», erklärt eine 40-jährige Anwohnerin im Gespräch mit L’essentiel. «Als ich mit Decken am Tatort eintraf, hielt der Vater sein Kind in den Armen. Die Mutter des Kindes schrie. Das Kind selbst lag bereits im Sterben», erklärt die Frau sichtlich gerührt weiter.

Auch in den umliegenden Cafés ist die schreckliche Tat Mittelpunkt jeden Gesprächs. «Wie kann man so eine Tat begehen? Es ist schrecklich. Die Mutter musste den Tod ihres eigenes Kindes mit ansehen», erzählt ein Mann in einer naheliegenden Gaststätte. Nach Informationen von L’essentiel befanden sich der 47-jährige Autofahrer und seine Ex-Frau in einem Sorgerechtsstreit um das gemeinsame zweijährige Kind.

(Gaël Padiou/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jean am 04.01.2019 16:48 Report Diesen Beitrag melden

    Mein herzliches Beileid für Mutter und Vater.Ich denke man solte Psychologen anstatt Advokaten als Richter bei Scheidungen benennen.

  • dusninja am 05.01.2019 09:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Na ja bei den Affekoten ist es ja leider so, je mehr sie die Situation anheizen, desto mehr verdienen sie. Leider selber erlebt. Man sollte Festpreise einführen und das Problem dürfte sich von alleine erledigen. Die Psychologen sind da leider auch nicht besser, da dort dann meistens nicht der Kassentarif gilt. Leider auch erlebt aber Pedopsychologe auf dem CHK.

  • Ger am 04.01.2019 22:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ganz genau,well déi wöllen sech just d’Täschen föllen,a produzéieren nach méi Haass,wéi schons do ass. Och mein Beileed vir all die Betraffen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • dusninja am 05.01.2019 09:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Na ja bei den Affekoten ist es ja leider so, je mehr sie die Situation anheizen, desto mehr verdienen sie. Leider selber erlebt. Man sollte Festpreise einführen und das Problem dürfte sich von alleine erledigen. Die Psychologen sind da leider auch nicht besser, da dort dann meistens nicht der Kassentarif gilt. Leider auch erlebt aber Pedopsychologe auf dem CHK.

  • Ger am 04.01.2019 22:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ganz genau,well déi wöllen sech just d’Täschen föllen,a produzéieren nach méi Haass,wéi schons do ass. Och mein Beileed vir all die Betraffen.

  • Jean am 04.01.2019 16:48 Report Diesen Beitrag melden

    Mein herzliches Beileid für Mutter und Vater.Ich denke man solte Psychologen anstatt Advokaten als Richter bei Scheidungen benennen.