In Luxemburg

24. April 2019 15:36; Akt: 25.04.2019 08:13 Print

Polizei-​​Teslas müssen mit Punktlandung zur Werkstatt

LUXEMBURG – Im März ist ein Polizei-Tesla auf einem Standstreifen der Autobahn liegengeblieben. Der Vorfall sorgte für Fragen. Auch, ob die Autos überhaupt sicher genug sind.

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Der Polizei-Tesla ist Ende März auf der A1 Richtung Trier liegengeblieben. (Bild: Leser Reporter)

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Im März hat ein Tesla der Police Grand-Ducale für Aufsehen gesorgt. Aber nicht durch eine wilde Verfolgungsjagd, sondern durch eine Panne auf dem Seitenstreifen. Der Abgeordnete Sven Clement (Piraten) hat dies zum Anlass genommen, dem Minister für innere Sicherheit, François Bausch, in einer parlamentarischen Anfrage auf den Zahn zu fühlen, was die Zuverlässigkeit der Polizei-Teslas anbelangt.

Clement fragt, ob es stimmt, dass «die Panne am 22. März nicht das erste technische Problem war, mit denen die Teslas der Polizei zu kämpfen hatten». Seit ihrer Anschaffung im April 2018 haben die Teslas insgesamt 60.000 Kilometer zurückgelegt, erklärt Minister Bausch. Während dieser Zeit und der zurückgelegten Strecke, seien die Wagen wegen kleinerer Defekte zum Garantiefall geworden: «Genau wie das auch bei anderen Fahrzeugen der Polizei der Fall ist.»

Wartung muss alle 20.000 Kilometer stattfinden

Gerade in Anbetracht der Kilometerzahl sei die Zuverlässigkeit der Teslas «vergleichbar mit allen anderen Polizeifahrzeugen, wobei eine technische Panne bei keinem ausgeschlossen werden kann». Die Panne am 22. März sei zudem nicht auf einen «technischen Defekt» zurückzuführen: «Das Fahrzeug war auf dem Weg zu einer Werkstatt der Polizei, da eine Batterie gewartet werden musste.» Die Wartung müsse alle 20.000 Kilometer stattfinden, hierfür müsse selbige bis auf ein Minimum entladen sein. Dies habe dazu geführt, dass die Batterie in den letzten drei Kilometern vor der Werkstatt komplett entladen war. Nach der Wartung würden die Autos über einen langen Zeitraum mit Niedrigspannung wieder geladen.

Damit sich ein solcher Vorfall nicht wiederhole, habe die Police Grand-Ducale ihre Sicherheitsmaßnahmen angepasst. «Die Polizei befindet sich noch immer in einer Testphase, um zu ermitteln, ob sie die elektrischen Fahrzeuge in ihren Fuhrpark integrieren kann», schließt Bausch. Eine abschließende Bewertung könne erst am Ende des Pilotprojektes erfolgen.

Die Marke Tesla hat unlängst wieder für Negativ-Schlagzeilen gesorgt, als ein Modell S in Shanghai explodierte:

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • jimbo am 24.04.2019 22:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Komesch dass um Site vun Tesla näischt dozou steet... op Lëtzebuerg do rem eng Extrawurscht mecht?

  • Lol am 24.04.2019 16:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alle 20.000 haha

  • BePu am 28.04.2019 11:07 Report Diesen Beitrag melden

    Als Tesla-Fahrer kann ich ihnen sagen, dass es KEINE vorgeschriebenen Wartungsintervalle gibt. Auch von einer notwendigen Batteriewartung habe ich nie gehört. Die ersten 80.0000 km haben sie volle Garantie und KÖNNEN alle 20.000 km einen kostenlosen Check in Anspruch nehmen - dies ist jedoch nicht obligatorisch. Mein Model S hat nun 90.0000 km drauf ohne jegliche Wartung oder Reparaturen. Das erste und einzige mal habe ich ihn bei 65000 km interessehalber zu einem kostenlosen Service gebracht. Außer eines Software-Updates wurde dort nichts gemacht. Das zuverlässigste Auto, das ich je hatte!!

Die neusten Leser-Kommentare

  • BePu am 28.04.2019 11:07 Report Diesen Beitrag melden

    Als Tesla-Fahrer kann ich ihnen sagen, dass es KEINE vorgeschriebenen Wartungsintervalle gibt. Auch von einer notwendigen Batteriewartung habe ich nie gehört. Die ersten 80.0000 km haben sie volle Garantie und KÖNNEN alle 20.000 km einen kostenlosen Check in Anspruch nehmen - dies ist jedoch nicht obligatorisch. Mein Model S hat nun 90.0000 km drauf ohne jegliche Wartung oder Reparaturen. Das erste und einzige mal habe ich ihn bei 65000 km interessehalber zu einem kostenlosen Service gebracht. Außer eines Software-Updates wurde dort nichts gemacht. Das zuverlässigste Auto, das ich je hatte!!

  • jimbo am 25.04.2019 14:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @Daweb - Wann en Ökostroum bezillt, hëlleft en Ökostroum ze produzeieren, och wann e gudden Deel ebe nach aus Cattenom nach kennt. - Am Tesla sinn manner „seltene Erden“ dran ewei an engem Katalysator vun engem Verbrenner - Wann den Akku futti ass, kann deen zu 100% recycléiert ginn. A wann en nach just 80% Kapaziteit huet, kann en nach emmer an engem Stromspäicher agebaut ginn. - Vläit mol bessen selwer informéieren an net alles gleewen wat eis Qualiteitsmedien geint Elektroautos schreiwen...

  • Patrick am 25.04.2019 12:02 Report Diesen Beitrag melden

    ???????? WTF? Mein Zoe huet 36.000 km. Nach nie eppes vun Batterie-Wartung heieren. Den Tesla Bordcomputer kann all Moment eng detailleiert Analys vun dem Batteriezoustand machen. Dozou muss dei op kee Fall entlueden sinn. An wat soll dei Nidregspannung iwert en längeren Zeitraum? Mat 22 kW ass dei an 4-5 Stonnen voll.

  • Nëckel am 25.04.2019 08:10 Report Diesen Beitrag melden

    Op hier Tesla'en brauchen se keng blo Luucht méi ze montéieren, well déi kommen souwisou ëmmer ze spéit :-))

  • Daweb am 25.04.2019 07:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Oh bausch a wou kennt de stroum hier dien den tesla tankt? An wou kommen d’komponenten aus den akkuen hier? Wat geschitt mat den akkuen wann se futti sinn? Interesséiert keen well en dat gudd ka verstoppen an et net virun eiser dier ass...