In Luxemburg

28. Dezember 2018 08:00; Akt: 28.12.2018 08:04 Print

Windkraft in Oberkorn steht auf der Kippe

DIFFERDINGEN – In Oberkorn soll ein Windpark entstehen. Das schmeckt allerdings nicht allen. Die Bürgerinitiative «Wandtastesch» äußert nun ihre Bedenken.

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Es ist noch nicht sicher, ob Windräder nach Oberkorn kommen werden. (Bild: Pixabay)

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Die Stadt Differdingen arbeitet seit einigen Jahren gemeinsam mit einem Investor fleißig am Windpark «Diffwand». Die Bürgerinitiative «Wandtastesch» äußert diesbezüglich nun ihre Bedenken. Denn unweit des für die Installation von drei Windkraftanlagen geplanten Standortes in Oberkorn findet sich ein riesiges Loch, verursacht durch einen Bodeneinsturz. Das haben die Mitglieder der gemeinnützigen Organisation festgestellt. Der Standort sei aufgrund der unzähligen unterirdischen Stollen «nicht geeignet für den Bau eines tausend Tonnen schweren Gerätes».

Nun meldet sich auch der Bürgermeister von Differdingen, Roberto Traversini, zu Wort: «Wir sind uns des Problems bewusst. Deshalb ist eine Feldstudie geplant. Sie hätte im Mai letzten Jahres durchgeführt werden sollen, wurde aber aufgrund des plötzlichen Todes meines Freundes Camille Gira (Anmerkung der Redaktion: ehemaliger Staatssekretär für nachhaltige Entwicklung) verschoben. Sie wird nun im Mai 2019 durchgeführt.»

Doch selbst wenn die Studie positiv ausfällt, muss noch das Umweltministerium grünes Licht für den Bau des Windparks geben. «Wenn das Ergebnis der Studie negativ ausfällt, wird das Projekt nicht aufgegeben, sondern an einem anderen Ort durchgeführt. Wir haben bereits ein anderes Feld im Kopf. Wenn wir aus unserer nuklearen Abhängigkeit herauskommen wollen, müssen wir das Notwendige tun», so der Bürgermeister.

(Séverine Goffin/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Frau Holle am 29.12.2018 07:01 Report Diesen Beitrag melden

    Es ist schon komisch,dass kein Mensch sich im Norden zu Wort meldet. Märr sen jo nik dofir awer ze lidderesch fir eis ze bewegen loss dei anner dat emol maschen. So läuft die ganze Prozedur im norden,sonst hast du die ganze Bürgermeisterfamilie an der Tür stehen,einer nach dem anderen.Das ist Leuten ,die ich gut kenne schon so geschehen.Also hält jeder seinen Mund und lässt Gott einen guten Mann sein.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Frau Holle am 29.12.2018 07:01 Report Diesen Beitrag melden

    Es ist schon komisch,dass kein Mensch sich im Norden zu Wort meldet. Märr sen jo nik dofir awer ze lidderesch fir eis ze bewegen loss dei anner dat emol maschen. So läuft die ganze Prozedur im norden,sonst hast du die ganze Bürgermeisterfamilie an der Tür stehen,einer nach dem anderen.Das ist Leuten ,die ich gut kenne schon so geschehen.Also hält jeder seinen Mund und lässt Gott einen guten Mann sein.