In Luxemburg

15. Juli 2019 14:18; Akt: 15.07.2019 14:47 Print

Winzerin wird jetzt von Drohnen unterstützt

REMICH – Corinne Kox hatte eine Idee: Ihre Weinberge werden nun aus der Luft versorgt. So landet das biologische Pflanzenschutzmittel genau da, wo es landen soll.

storybild

Die Weinberge von Domaine L&R Kox bekommen jetzt Unterstützung aus der Luft. (Bild: Domaine L&R Kox)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die junge Winzerin Corinne Kox hat eine Leidenschaft für den Einsatz neuer Technologie im Weinbau. Aufgewachsen im Familienunternehmen an der luxemburgischen Mosel, das ihr Großvater gründete, baut sie gemeinsam mit ihrem Vater und ihrer Mutter Wein an. Auf dem Weingut mit rund zehn Hektar Land schließen sich traditionelle Methoden und neueste Technik nicht aus. Da kam Knox eine Idee: Sie könnte ihre Weinreben statt vom Boden aus wie bisher, aus der Luft mit biologischem Pflanzenschutzmittel besprühen – mit Drohnen.

«Die vielen Tests, die in Forschungszentren zum Einsatz von Drohnen in Weinbergen durchgeführt wurden, zeigen, dass sie ein vielversprechendes Werkzeug in Bezug auf Input-Reduktion sind», sagt die Winzerin. Übersetzt heißt das: Es braucht weniger Gift. Denn je genauer Pflanzenschutzmittel gesprüht wird, desto weniger braucht man davon.

Pilotprojekt aus Luxemburg und für Luxemburg

In der zweiten Juliwoche machten sich dann Piloten an die Umsetzung von Kox' Idee. Sie sprühten biologisches Pflanzenschutzmittel über den Weinbergen ab. Hinter dem Projekt steckt die Luxaviation-Gruppe, ein großer Betreiber von Privatflugzeugen mit Sitz im Großherzogtum. Das Unternehmen plant, sich auf dem Markt für Drohnen zu etablieren.

Drohnen sind Teil eines Trends in der Landwirtschaft. Der Einsatz neuer Technologien verspricht mehr Effizienz, vor allem weil er immer einfacher wird. «Drohnen lassen sich müheloser und kostengünstiger einsetzen als Hubschrauber. Da die Piloten die Drohnen dichter am Boden fliegen können, ist der Einsatz zusätzlich auch noch viel genauer und die Lärmbelästigung für die Anwohner geringer», erklärt Patrick Hansen, Geschäftsführer der Luxaviation-Gruppe.

(Marlene Brey/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Alles Schwindel am 16.07.2019 09:00 Report Diesen Beitrag melden

    Biowein und giftiges "biologisches" Pflanzenschutzmittel ? Wie soll das bitte gehen ?

Die neusten Leser-Kommentare

  • Alles Schwindel am 16.07.2019 09:00 Report Diesen Beitrag melden

    Biowein und giftiges "biologisches" Pflanzenschutzmittel ? Wie soll das bitte gehen ?