Luxemburg

01. Dezember 2018 10:00; Akt: 30.11.2018 20:25 Print

«Wir bewegen uns zwischen Kunst und Handwerk»

LUXEMBURG – Die Ausstellung des Vereins De Mains de Maîtres zeigt an diesem Wochenende die «Gestes & Merveilles» von rund einhundert Künstlern im ehemaligen Palais de l'Arbed.

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Der Verein De Mains de Maîtres Luxembourg zeigt an diesem Wochenende die Werke von rund einhundert Künstlern und Handwerkern zum Thema «Gesten & Wunder» auf Anregung von Erbgroßherzog Guillaume von Luxemburg und seiner Stéphanie. Eine Vielzahl von Materialien wird in den Kunstwerken erforscht, von Holz, über Glas, Keramik, Beton, Metall, bis hin zu Seidenmalerei. «Es geht darum, zu zeigen, welche Materialien und Techniken man einsetzen kann. Wir bewegen uns an der Grenze zwischen Kunst und Handwerk», betont Jean-Marc Dimanche, der Generalkurator der Ausstellung.

Der Besucher geht von einem Raum zum anderen und entdeckt die Juwelen von Lucie Majerus oder Léonie Fonck, ganz in der Nähe des Drachen, dem «Fahrrad» aus Nussbaum- und Eisenbahnstahl von Stephan Bechet, vorbei an den Porzellanen von Doris Becker und Marianne Steinmetzer oder den Kleidern von Jennifer Lopes Santos.

Alain Calliste und seine Frau Anne-Claude Jeitz arbeiten mit Glas. Ihre Werke wirken leicht und transparent, wie die Rose und stellen gleichzeitig eine Homage an die Zeiten dar, als Luxemburg noch ein großer Produzent war. «Wir wollen Poesie transportieren und Emotionen vermitteln», erklärt Alain Calliste. Sein Know-How gibt der Glaskünstler auch gerne an die Öffentlichkeit weiter, vor allem an interessierte junge Menschen.

Ein Stipendium für zukünftige Künstler

Im Erdgeschoss liegt der Schwerpunkt auf der Zusammenarbeit zwischen Künstlern und großen Herstellern, so etwa Werke von Gilles Gardula, der den Produktionen der Massard Foundry Raffinesse und vor allem Design verleiht.

Ästhetisch und verspielt gibt sich auch ein Hermès Tischkicker aus Bergahorn und Leder, an dem die Spieler als Jockeys gekleidet sind. Insgesamt werden rund 300 Stücke zum Verkauf angeboten. «Der Verein sammelt eine Verkaufsprovision, um ein Stipendium für zukünftige Künstler und Handwerker zu finanzieren», erzählt Jean-Marc Dimanche. Die erste Nutznießerin, Sarah Meyers, stellt nach einer intensiven Schulung in China ihr buntes Porzellan aus.

(L'essentiel/Mathieu Vacon)

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