Xavier Bettel

17. Oktober 2020 20:10; Akt: 17.10.2020 23:15 Print

«Wir ergreifen heute keine neuen Maßnahmen»

LUXEMBURG – Luxemburg wird, anders als viele Nachbarländer, die Corona-Regeln nicht verschärfen. Das hat der Regierungsrat am Samstag beschlossen.

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Das Wichtigste in Kürze:

• Die Zahl der registrierten Neuinfektionen ist in großen Teilen Europas – so auch in Luxemburg – in den vergangenen Tagen stark angestiegen.

• Mehrere Länder verschärften daraufhin die Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie. Teils mit drastitschen Mitteln wie Ausgangssperren.

• Luxemburgs Minister trafen sich am Samstagmittag zu einer außerordentlichen Krisensitzung.

• Im Anschluss traten Premier Xavier Bettel und Gesundheitsministerin Paulette Lenert vor die Kameras.

• Luxemburgs Krisenmanager teilten mit, dass die Regierung zum jetztigen Zeitpunkt die Maßnahmen nicht verschärfen werde.


LIVETICKER:

20.15 Uhr

Hier lesen Sie die Zusammenfassung der Pressekonferenz:

«Jetzt ist der Moment, sich zusammenzureißen»

19.55 Uhr

Auch Paulette Lenert hat ihren Diskurs beendet. In Kürze finden Sie auf lessentiel.lu eine Zusammenfassung der Pressekonferenz.

19.50 Uhr

Auch wenn heute keine neuen Maßnahmen beschlossen wurden, sei nicht ausgeschlossen, dass diese doch noch nötig werden könnten. Dies liege in der Hand der Menschen, ob sie sich an die nun schon länger geltenden Regeln halten würden, mahnt die Gesundheitsministerin.

19.40 Uhr

Nun spricht Paulette Lenert. Auch sie zeigt sich optimistisch angesichts der aktuellen Situation. Vorallem dass wenige Menschen in den Notaufnahmen behandelt würden, sei beruhigend.

«Dass wir alles im Griff haben, liegt daran, dass wir unheimlich viel investiert haben», erklärt die Krisenmanagerin. Deshalb sehe auch sie drezit keine Notwendigkeit, strengere Maßnahmen zu ergreifen.

19.35 Uhr

Bettel geht davon aus, dass die Infektionszahlen in den kommenden Tagen sinken werden. Wenn sich alle Menschen in Luxemburg an die Regeln hielten, dann würden sich weniger Personen anstecken.

19.30 Uhr

Der Premier appelliert gleichzeitig an die Bevölkerung, sich weiterhin an die Vorgaben zu halten. Soziale Kontakte sollen weiter vermieden werden, vor allem mit gefährdeten Personen. Arbeitnehmer sollen so weit wie möglich aus dem Homeoffice arbeiten.

19.25 Uhr

Xavier Bettel erklärt, dass die Entwicklung sehr ernst sei. «Die Situation ist in Luxemburg aber beruhigender als beispielsweise in den Nachbarländern», so Bettel.

Auch die Situation in den Krankenhäusern habe man im Griff. «Wir werden deshalb heute keine neuen Maßnahmen ergreifen», so der Premier. Luxemburg habe bereits sehr strenge Regeln ergriffen, bei diesen wolle man es belassen.

19.22 Uhr

Der Premierminister und die Gesundheitsministerin treten an die Pulte. Es geht los.

19.10 Uhr

Die Sitzung des Regierungsrates ist beendet. Während die anderen Minister das Schloss Senningen verlassen, bereiten sich Bettel und Lenert auf die Pressekonferenz vor. Sie soll um 19.20 Uhr beginnen.

19 Uhr

Auch um 19 Uhr beraten die Minister noch. Laut eines Sprechers werde die Pressekonferenz aber «in 10 bis 15 Minuten beginnen».

18.30 Uhr

Die Presse ist in Niederanven versammelt, doch der Regierungsrat tagt noch.

18 Uhr

Die ursprünglich für 18 Uhr angekündigte Pressekonferenz scheint sich zu verschieben. Der auf Youtube bereitgestellte Livestream gibt derzeit 19 Uhr als Beginn an.

Über unsere App erfahren Sie per Pushmitteillung, wann es losgeht. Die Pressekonferenz können Sie dann live auf unserer Seite verfolgen.

(pw/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Realist 1 am 17.10.2020 20:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Deen nächsten Lockdown steet virun der Dier, loosse mer eis néischt schéin moolen!

  • Meinung am 17.10.2020 20:37 Report Diesen Beitrag melden

    Herr Bettel, Frau Lenert. Respekt für diese Entscheidung, sie sind beide gut auf die Bevölkerung eingegangen. Nur eins wurde vergessen, auch unsere Grenzgänger aufzufordern, da diese ein Teil des Landes sind und damit sollten diese, die gleichen Massnahmen berücksichtigen, wie die hiesigen Bürger. Sie belasten vielleicht nicht unsere Hospitäler jedoch können auch andere anstecken. Diese Leute kommen nicht nur nach Luxemburg zum arbeiten, sondern unteranderem einkaufen, zum Essen in Restaurant, sich treffen mit Freunden in Kaffees und Clubs, usw. Ein Wort wäre auch in diese Richtung angebracht.

  • Roger 25 am 18.10.2020 07:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wenn man nichts ändern will,dann sollte man auch keinen aufstand machen!!!!!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Léon am 18.10.2020 16:06 Report Diesen Beitrag melden

    Arrêter de nous faire chier avec vos histoires, ce que Bettel chante me m’intéresse pas moi je décide pour moi même.

  • Roger 25 am 18.10.2020 07:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wenn man nichts ändern will,dann sollte man auch keinen aufstand machen!!!!!

  • Meinung am 17.10.2020 20:37 Report Diesen Beitrag melden

    Herr Bettel, Frau Lenert. Respekt für diese Entscheidung, sie sind beide gut auf die Bevölkerung eingegangen. Nur eins wurde vergessen, auch unsere Grenzgänger aufzufordern, da diese ein Teil des Landes sind und damit sollten diese, die gleichen Massnahmen berücksichtigen, wie die hiesigen Bürger. Sie belasten vielleicht nicht unsere Hospitäler jedoch können auch andere anstecken. Diese Leute kommen nicht nur nach Luxemburg zum arbeiten, sondern unteranderem einkaufen, zum Essen in Restaurant, sich treffen mit Freunden in Kaffees und Clubs, usw. Ein Wort wäre auch in diese Richtung angebracht.

  • KMX am 17.10.2020 20:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Am Moment nach déi richteg Decisioun. Den daitschen Uewer-Kochstudio, Drosten, Spahn, Soeder, Macron, déi jo quasi en 3. Weltkrich géint déi eege Bevoelkerung ausgeruff hunn waerten d’Welt net méi verstoen. Mé bei eis ass den Taux d‘infection par rapport zu der Zuel vun den Tester virgescht a gescht erofgang. An de Roulement an de Kliniken ass ganz héich.Vleit geet et jo sou weider. Ech mengen zwar net. Froe mech awer wat dann geint den Import vun dem Virus haptsaechlech aus dem Grand Est gemat gett. Soulang den Teletravail net largement generaliseiert gett , sorry Haer Asselborn, bleiwt dat, genee sou wéi datt Leit aus der Belsch a Frankreich bei eis feiere kenne kommen an de Virus matbrengen eng evident Source vun Neiinfektiounen. Déi Leit déi mer hei op den Arbéchtsplaten brauchen waerte jo eng mascheg suiveiert ginn. An datt am familiaere Kreess d‘Leit sech zereckhalen gleewt jo souwiesou keen. Vleit hun se awer lo verstan datt e beschen Autodisziplin ubruecht wir Jez

  • Realist 1 am 17.10.2020 20:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Deen nächsten Lockdown steet virun der Dier, loosse mer eis néischt schéin moolen!