Corona-Krise

17. März 2020 14:55; Akt: 17.03.2020 15:24 Print

«Wir haben bisher 2000 Zimmer für Grenzgänger»

LUXEMBURG – Hotels, aber auch Privatpersonen, sind der Bitte der Regierung nach vorübergehenden Wohnraum für Berufspendler nachgekommen.

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Grenzgänger, die im luxemburgischen Gesundheitssystem arbeiten, können für die Dauer der Corona-Krise kostenlos in Luxemburg wohnen. (Bild: AFP/Anne Chaon)

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Viele Grenzgänger, die im luxemburgischen Gesundheitssystem arbeiten müssen nach ihrem Dienst nicht den derzeit beschwerlichen Heimweg nach Deutschland oder Frankreich antreten. Wie das Ministerium für Tourismus erklärt, werde derzeit mit Hochdruck an einer Regelung gearbeitet, um sie für die Dauer der Corona-Krise in Luxemburg zu beherbergen. So sollen sie sich besser erholen können.

«Die Hoteliers sind dem Aufruf des Gaststättenverbandes gefolgt», sagt Damien Valvasori, der im Ministerium für das Thema zuständig ist. «Wir können mittlerweile auf 2000 Zimmer zurückgreifen. Dadurch können die Hotels nicht nur dabei helfen, die Krise zu überstehen, sondern auch ihre Verluste ausgleichen, die durch die Pandemie entstehen. Für die Kosten kommt der Staat auf», betont Valvasori.

Wer will in Luxemburg blieben?

Aber der Hotelsektor ist nicht der einzige, der sich an der Aktion beteiligt. «Viele Privatpersonen haben sich auch bereiterklärt, Wohnungen oder Zimmer den Grenzgängern zu überlassen. Jetzt müssen feststellen, wer während der Krise in Luxemburg bleiben will», sagt Valvasori. Der Krankenhausverband hat diesbezüglich bereits die Pendler im Gesundheitssystem informiert.

Tourismusminister Lex Delles ist begeistert von der die Solidarität, die bisher gezeigt wurde. Für das Gesundheitssystem des Großherzogtums sind die Grenzgänger essenziell. Rund 70 Prozent aller Menschen, die in der Branche arbeiten, kommen aus den Nachbarländern.

(jw/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mell C am 18.03.2020 13:38 Report Diesen Beitrag melden

    Ich finde das ist echt eine super Idee. Anstelle von 2-3 Stunden an der Grenze täglich zu stehen. Die Leute werden gebraucht und sollten also nicht verheizt werden.

  • jimbo am 17.03.2020 15:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ass jo net wei wann dei Leit hier Famillen och weilten remgesinn, oder Deieren doheem hun... Mee do gesait een emol wei Ofhängeg sech Lëtzebuerg gemach huet..

Die neusten Leser-Kommentare

  • Mell C am 18.03.2020 13:38 Report Diesen Beitrag melden

    Ich finde das ist echt eine super Idee. Anstelle von 2-3 Stunden an der Grenze täglich zu stehen. Die Leute werden gebraucht und sollten also nicht verheizt werden.

  • jimbo am 17.03.2020 15:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ass jo net wei wann dei Leit hier Famillen och weilten remgesinn, oder Deieren doheem hun... Mee do gesait een emol wei Ofhängeg sech Lëtzebuerg gemach huet..