In Luxemburg

24. Juli 2019 08:00; Akt: 24.07.2019 10:48 Print

Wohnraum für Studenten wird knapper

LUXEMBURG – In diesem Jahr gibt es weniger Wohnmöglichkeiten für Studierende als noch im letzten Jahr. Im Herbst sollen jedoch drei neue Studentenwohnheime eröffnet werden.

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Die Universität verfügt über 35 Wohnanlagen für Studierende, darunter dieses in Esch.

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Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. So ist das auch, wenn die Universität Luxemburg Wohnraum an ihre Studenten verteilt. Der Zeitraum für die Vergabe von Wohnungen und Zimmern in Wohnheimen hat begonnen.

Derzeit verwaltet die Uni einen Bestand von 1070 Wohneinheiten in 35 Wohnanlagen in Luxemburg. Neben den Anlagen in der Hauptstadt gibt es auch Plätze in Esch/Alzette, Monnerich, Nörtzingen, Düdelingen, Beles, Oberkorn und Niederkorn.

Die Anzahl der Wohneinheiten ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. 2018 lag der Bestand noch bei 1122 Einheiten in 37 Wohnanlagen. Das liegt daran, dass die Uni nicht nur Eigentümerin von Wohnraum ist, sondern auch Wohnhäuser für ihre Studenten anmietet. «Zwei Verträge mit privaten Eigentümern wurden aufgelöst», erklärte die Universität die sinkende Zahl. Im Herbst sollen jedoch drei neue Studentenwohnheime mit insgesamt 47 Einheiten eröffnet werden. «So werden wir fast wieder auf die Vorjahreszahl an Wohnungen kommen», hieß es.

Es kann auch Wartelisten geben

Die Uni überprüft derzeit, ob ihr Angebot ausreichend für den Bedarf ist. Denn es gibt zwar mehr als 6400 Studenten, doch nicht alle wollen ein Zimmer über die Universität anmieten. Einige wohnen weiterhin bei ihren Eltern, andere ziehen in private Wohngemeinschaften. Ab Oktober werden die meisten Wohnungen der Hochschule belegt sein. Andere werden, je nach Abreise und Ankunft der ausländischen Studenten, später vermietet.

Wenn die Nachfrage zu groß ist, werden Wartelisten angelegt. Auf diese werden Studenten gesetzt, bis ein Zimmer frei wird. Die Monatsmiete für eine Studentenwohnung in Luxemburg beginnt bei knapp 300 Euro für ein Einzelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

(Séverine Goffin/L'essentiel)

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