In Luxemburg

10. Mai 2019 14:59; Akt: 10.05.2019 17:24 Print

Zahl der Verkehrstoten ist 2018 gestiegen

LUXEMBURG – 36 Menschen sind 2018 bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Im Jahr 2017 waren es noch 25. Das Mobilitätsministerium plant, weitere Radargeräte einzusetzen.

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2018 sind elf Menschen mehr als 2017 im Straßenverkehr umgekommen. (Bild: L'essentiel)

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36 Menschen verloren 2018 auf Luxemburgs Straßen ihr Leben. Das zeigen die am Freitag von Mobilitätsminister François Bausch veröffentlichten Zahlen. Das sind elf Menschen mehr als 2017. Damit ist das Großherzogtum wieder auf dem Niveau von 2015: «Das gute Ergebnis von 2017 konnte 2018 nicht wieder erreicht werden», bedauert Bausch. In den letzten fünf Jahren war der Trend rückläufig gewesen. Allerdings gab es 2018 zwei Unfälle, die sieben Todesfälle verursachten. Diese verzerren die Statistik.

Im Einzelnen starben 2018 19 Autofahrer, neun Motorradfahrer, drei Radfahrer, drei Fußgänger, ein Van-Fahrer und ein Quad-Fahrer auf der Straße. «Geschwindigkeit, gefährliches Verhalten, Drogen- oder Alkoholkonsum sind die Hauptursachen für Unfälle», erklärt Bausch. Eine wichtige Unfallquelle ist die Ablenkung am Steuer durch Smartphones. Das Ministerium will darauf in Zukunft besser reagieren.

Mehr Radargeräte

Am Montag wird ein Aktionsplan zur Gewährleistung der Straßenverkehrssicherheit vorgelegt. «Zusätzliche Radargeräte werden auf Straßen installiert, darunter auch Abschnittsradargeräte, um die Geschwindigkeit zu reduzieren», sagt Paul Hammelmann, Präsident der Verkehrssicherheit. Um die Zahl der getöteten Motorradfahrer zu verringern, werden außerdem auf bestimmten gefährlichen Straßen oder Kurven doppelte Geländer angebracht.

2019 gab es bisher weniger tödliche Unfälle als 2018: «Wir haben bis zu diesem Tag fünf Todesfälle gezählt. Im vergangenen Jahr waren es zu diesem Zeitpunkt bereits 13 Fälle», stellt Bausch fest.

(Olivier Loyens/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Maxim am 11.05.2019 22:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geschwindegkeet, radar bauen super. Alkohol get naicht gemeet bis op kontrollen. Drogen, gin jo lo nach legsliseiert. Sou kennt een jo och net weider dann.

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  • Pit Müller am 10.05.2019 16:07 Report Diesen Beitrag melden

    Do gesait een jo dass daat Konzept vum 'beissen Alkohol' net opgeet. 90% vun den Kontrollen sin Weekends oder Owes, mee wann d'Leit mat 140 op der Autobunn um Handy spillen get net kontrolleiert ... De 'Raoul' scheckt en Scheine Bonjour ...

  • Julie am 11.05.2019 07:38 Report Diesen Beitrag melden

    Ich hoffe mal dass die Radargeräte in Luxemburg nicht mit der umstrittenen Lasertechnik funktionieren (siehe aktueller Gedichtprozess bei unseren deutschen Nachbarn)

Die neusten Leser-Kommentare

  • Chauffeur am 12.05.2019 17:31 Report Diesen Beitrag melden

    Seit wann darf der Präsident einer a.s.b.l. bestimmen wieviele Radare installiert werden ?

  • Adam Riese am 12.05.2019 17:15 Report Diesen Beitrag melden

    Von 25 auf 36 !! Das sind +44 % In der Privatwirtschaft bekommt man für solche Resultate sofort die Kündigung, fristlos !!!

  • Pg am 12.05.2019 13:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Da ist doch nur eine Ursache für neue Radarfallen aufzustellen. Die ihr Leben verloren haben Gott hab sie selig werden sich nicht bessern können aber Durch diese Leute müssen die anderen zahlen das hat nichts mit sicherheit zu tun meine Meinung

  • Maxim am 11.05.2019 22:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geschwindegkeet, radar bauen super. Alkohol get naicht gemeet bis op kontrollen. Drogen, gin jo lo nach legsliseiert. Sou kennt een jo och net weider dann.

    • Green am 12.05.2019 20:57 Report Diesen Beitrag melden

      Daat ass eben greng Politik !!

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  • Arm am 11.05.2019 17:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wie kann so etwas möglich sein wir haben doch so viele Radars hin gesetzt