Tornado in Luxemburg

23. August 2019 20:36; Akt: 23.08.2019 20:55 Print

Zwei Wochen danach sind die Versicherer am Zug

PETINGEN/NIEDERKERSCHEN – Der Tornado hat in den Gemeinden im Süden des Landes einige Schäden angerichtet. Die Regulierung wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

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Vor zwei Wochen hat ein Tornado die Straßen von Petingen und Niederkerschen verwüstet. Ein seltenes und unerwartetes Ereignis, das viele Menschen in ihren Grundfesten erschüttert hat. Trotz der heldenhaften Arbeit der Hilfskräfte und der Welle der Solidarität wird es noch einige Zeit dauern, bis die Erinnerung an die erheblichen Schäden verblasst.

Gemeindevertreter, Minister, Vereinen und Versicherungsvertreter trafen sich am Mittwoch, um die Situation zu bewerten. Danach wurde den am stärksten betroffenen Menschen ein Fahrplan vorgelegt. «Es wurde beschlossen, dass alle Schäden vorrangig den betroffenen Versicherungsagenten gemeldet werden sollen und dass die Versicherungsgesellschaften die ersten Ansprechpartner für die Opfer sind», heißt es aus dem Rathaus von Käerjeng.

Nur Notfälle müssen bei den Sozialämtern der Gemeinden Petingen und Käerjeng gemeldet werden. «Nach Zahlung des Schadens durch die Versicherungsgesellschaften muss jeder Schaden, der nicht oder nur teilweise erstattet werden kann, zu diesem Zeitpunkt dem Sozialamt der jeweiligen Gemeinde des Opfers gemeldet werden», heißt es weiter in der Erklärung. Ein Ausschuss aus Gemeindevertretern und Vertretern von Vereinen und Sozialämtern entscheidet dann über die zugewiesenen Beträge.

(th/L'essentiel)

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