Keine Rettung

01. Juni 2012 13:31; Akt: 01.06.2012 14:35 Print

Aus für Schlecker ist beschlossene Sache

Die insolvente Drogeriekette Schlecker wird abgewickelt. Damit stehen auch mehr als 14 300 Mitarbeiter in Deutschland auf der Straße.

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14300 Mitarbeiter, vor allem Frauen mittleren Alters, stehen auf der Straße.

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Das haben die Gläubiger am Freitag in Berlin beschlossen, wie die Insolvenzverwaltung von Arndt Geiwitz mitteilte. «Die Angebote waren nicht akzeptabel, weil sie deutlich unter einer Zerschlagung lagen», erklärte Geiwitz laut Mitteilung.

«Ich bedaure diese Entscheidung im Hinblick auf die vielen, zum Teil langjährigen Schlecker-Mitarbeiter sehr, die jetzt ihren Arbeitsplatz verlieren», betonte Geiwitz weiter. «Das Restrukturierungskonzept war sehr anspruchsvoll aber grundsätzlich machbar.»


14300 Mitarbeiter in Deutschland betroffen

Damit stehen auch mehr als 14 300 Mitarbeiter in Deutschland vor dem Aus. Am Freitagvormittag lief die letzte Frist der drei größten Gläubiger für eine Schlecker-Rettung durch einen Investor aus - sie konnten die Gläubiger nicht überzeugen. Ende März hatten bereits 11 000 Schlecker-Beschäftigte im Zuge der Insolvenz ihren Arbeitsplatz verloren.

Für die Tochtergesellschaften IhrPlatz GmbH (490 Filialen, rund 3990 Mitarbeiter) und Schlecker XL (342 Filialen, rund 1.110 Mitarbeiter) GmbH gebt es jedoch eine eigenständige Zukunf, hieß es weiter. In Luxemburg hat Schlecker angekündigt, expandieren zu wollen.

(L'essentiel Online/dpa)

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